Handball: LSV-Oldies kennen immer noch den Weg zum Tor

LÜNEN Alter schützt vor Handball nicht. Das zeigte die Altersabteilung der Handballer des Lüner SV jetzt beim Paul-Rennhak-Turnier des TV Werne. Die Rot-Weißen hatten eine Menge Spaß und brachten den Turniersieg mit.

von Von Bernd Janning

, 31.01.2008, 14:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Lüner Löwen beim Abschiedsturnier für Paul Rennhak in Wernemit.

Die Lüner Löwen beim Abschiedsturnier für Paul Rennhak in Wernemit.

Der TV Werne II wurde mit 4:3 bezwungen, gegen den TV Overberge gab es sogar ein 6:0 und gegen den HC TuRa Bergkamen ein 3:3. Lediglich gegen den TV Werne I, das Kreiskasse-Team des Gastgebers, das außer Konkurrenz antrat, wurde knapp mit 3:4 verloren. Am Ende standen für den LSV 5:3 Punkte und 10:3 Tore.

Von diesen erzielte Alfred Hasenpusch sogar zwei. Der LSV-Ehrenvorsitzende war mit 71 Jahren der Älteste im Lüner Team und hatte diese Mannschaft zusammengestellt, von denen einige seit Jahren nicht mehr zum Handball gegriffen hatten: "Alle freuten sich, wieder auflaufen zu können, wollen auch das nächste Mal wieder mitmachen!"

Bei den Rot-Weißen, die als Lüner Löwen aufliefen, betrug der Altersdurchschnitt 56 Jahre. Dass dieser doch noch so niedrig wurde, dafür sorgten die beiden "Küken" im Team, Thomas Schmidt (43) und Thomas Renze (48), der als der schnellste Lüner auch die meisten Tore warf.

Der Schnitt lag bei 56 Jahren

Weiter dabei waren Torwart Ulrich Wiechert (53), Gerd Strunk (55), Michael Hüning (52), Ewald Rzychon (64), Uwe Born (50), Klaus Ross (59), Peter Grundmann (55) und Wolfgang Heinold (65).

Vor Hasenpusch mit 80 Jahren ältester Turnierteilnehmer war mit 80 Jahren Paul Rennhak, Namensgeber des Turniers. Er lief selbst noch für einige Minuten auf, griff auch noch einmal zur Pfeife und wurde dann vom Vorstand des Handball-Kreises Hellweg offiziell als Schiedsrichter verabschiedet.

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