Harders SVP-Premiere steigt gegen den Primus

Fußball: Kreisliga

Nur zwei Trainingseinheiten hatte Oliver Harder vor seiner Premiere: Am Freitagabend, 7. Oktober, steht der Nachfolger von Klaus Ruhoff erstmals als Coach des Fußball-A-Ligisten SV Preußen Lünen an der Seitenlinie. Der Tabellenelfte hat Spitzenreiter Phönix Eving zu Gast.

HORSTMAR

, 07.10.2016, 11:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Oliver Harder gibt erstmals die Richtung vor beim Fußball-A-Ligisten SV Preußen. Zu Harders Premiere empfängt der SVP den Spitzenreiter Phönix Eving am Alten Postweg.

Oliver Harder gibt erstmals die Richtung vor beim Fußball-A-Ligisten SV Preußen. Zu Harders Premiere empfängt der SVP den Spitzenreiter Phönix Eving am Alten Postweg.

Fußball, Kreisliga A2 Dortmund SV Preußen 07 Lünen - SG Phönix Eving Freitag, 7. Oktober, 19.30 Uhr, Alter Postweg 7, Lünen

Am Dienstag, 4. Oktober, arbeitete Harder erstmals mit seiner neuen Mannschaft. „Ich habe viele Gespräche geführt“, sagt der 52-Jährige. Zum Beispiel mit Ruhoffs Co-Trainern Martin Gorny und Marco Kruse. „Sie werden mich unterstützen. Wir bilden einen Trainerstab. Wir werden ein gutes Team sein“, sagt Harder.

Aber auch mit einigen Spielern unterhielt sich der neue SVP-Coach. „Zum Beispiel mit Routinier Dustin Serges. Aber auch mit Torwart Kevin Glaap. Er war in den letzten Spielen schließlich häufig der Leidtragende“, so Harder. Der Keeper hatte „einen guten ersten Eindruck“ vom neuen Trainer. „Ich denke, dass er uns weiterhelfen wird“, sagte Glaap. „Er bringt frischen Wind in die Mannschaft und legt viel Wert auf Disziplin, die wir nötig haben. Er hat aber auch mal einen lockeren Spruch auf den Lippen“, so der Preußen-Schlussmann.

Harder ist von seinem Kader überzeugt. „Ich sehe gutes fußballerisches Potenzial“, sagt er. „Die Mannschaft ist aktuell aber nicht abschlussstark genug. Das wird schnell deutlich.“ Er werde das Spielsystem umstellen. „Wir werden nicht mehr ins offene Messer laufen“, sagt Harder.

„Ich bin kein Freund davon, 80 Prozent Ballbesitz zu haben und 0:1 zu verlieren. Lieber habe ich 30 Prozent Ballbesitz und gewinne 2:0“, erklärt er. Die Marschroute für die Partie gegen den Tabellenführer Eving: „Hinten kompakt stehen und über schnelle Konter zum Erfolg kommen.“

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Dass dieser Erfolg eintreten wird, da ist Harder sicher: „Wir werden uns fangen und das untere Drittel wieder verlassen.“ Dies könne aber nicht umgehend geschehen: „Ich kann den Ball schließlich in einer Einheit auch nicht runder machen, als er ist.“

Allerdings werde sich Phönix sicher mit den Preußen beschäftigen. „Das ist doch normal, wenn ein neuer Trainer da ist. Die Mannschaften treten dann immer motivierter auf“, so Harder, der heute zu seiner Premiere ohne Ilesanmi Ojo und Maik Küchler auskommen muss.

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