Henning Reinold wechselt vom Lüner SV zum ASV Hamm

Handball

Henning Reinold, Handballer vom Landesligisten Lüner SV, wechselt zur kommenden Saison zurück zu seinem Heimatverein ASV Hamm und schließt sich dort der Kreisliga-Zweiten an. Nach Björn Benden (ASC Dortmund) ist dies der zweite Abgang, den Lünen in der nächsten Saison zu verzeichnen hat.

LÜNEN

von Von Mats Gärtner

, 24.04.2011, 13:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
LSV-Handballer Henning Reinold (rechts, hier im Spiel gegen HSG Schalke) kehrt zu seinem Heimatverein ASV Hamm zurück.

LSV-Handballer Henning Reinold (rechts, hier im Spiel gegen HSG Schalke) kehrt zu seinem Heimatverein ASV Hamm zurück.

Warum er die Rot-Weißen verlassen will, scheint auf den ersten Blick nicht ganz nachvollziehbar, spielt Hamm doch zwei Klassen tiefer. „Ich möchte mich auf mein Studium konzentrieren“, bringt Reinold Licht ins Dunkel. Der 22-jährige Jurastudent begann seine Karriere in Hamm, bis er von LSV-Trainer Ralf Lange vor zwei Jahren in die Landesliga geholt wurde.Keine leichte Entscheidung „Ich kenne Henning schon jahrelang, habe ihn bereits in der Jugend trainiert. Es ist sehr schade, dass er wechselt, aber ich verstehe es“, so Lange und legt nach: „Der Satz ist zwar obligatorisch, aber Henning wird uns sportlich und menschlich fehlen.“ Der Allrounder unterstützte den LSV auf den beiden Außenpositionen und in der Rückraum-Mitte. Außerdem ist er ein Spezialist, bei der 5:1-Deckung den vorgezogenen Mann zu spielen und den Gegner im Aufbauspiel zu stören. „Mir fiel die Entscheidung nicht leicht. Aber es gelingt mir nicht, die Fahrten aus Münster mit meinem Studium zu vereinbaren. Das ist in Hamm einfacher“, erklärt Reinold und betont: „Es hat nichts mit der Mannschaft zu tun.“Personalplanung beim LSV nicht abgeschlossen Die Personalplanung der Rot-Weißen ist somit weiter nicht abgeschlossen. Neuzugang André Brandt riss sich das Kreuzband und fällt somit für mehrere Monate aus. Lediglich Philip Maurer wird in der nächsten Spielzeit als Neuzugang top fit für den LSV auflaufen können. Lange verrät allerdings noch nicht, ob er einen Trumpf in der Tasche hat oder ob er den Fokus darauf legt, das Team enger zusammenwachsen zu lassen.

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