Hoffnung hält nur einen Satz

Volleyball

Die Verbandsliga-Volleyballerinenn des Lüner SV haben ihr Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenneunten Lüdinghausen II mit 1:3 verloren. Die Leistung des Schlusslichts stimmte aber zuversichtlich.

Lünen

19.12.2016, 13:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Libera Stefanie Herkelmann überzeugte mit den LSV-Volleyballerinnen gegen Lüdinghausen, kassierte aber dennoch die achte Niederlage im neunten Spiel.

Libera Stefanie Herkelmann überzeugte mit den LSV-Volleyballerinnen gegen Lüdinghausen, kassierte aber dennoch die achte Niederlage im neunten Spiel.

Frauen-Volleyball, Verbandsliga 3 Lüner SV – Lüdinghausen II 1:3 (16:25, 17:25, 25:22, 21:25)

Trotz der letztlich klaren Niederlage applaudierten die LSV-Anhänger der Josch-Sechs zu einer der besten Leistungen der Saison. Von Libera Stefanie Herkelmann über Zuspielerin Corinna Itzenga, Jana Schmälzger am Block bis zu den Punktegaranten Theresa Bauhus und Misela Tresk boten alle neun Löwinnen eine bessere Partie als zuletzt gegen Hattingen. Hielt man im ersten Satz bis zum 13:14 mit, lag man im zweiten sogar kurzzeitig in Front. Der Gewinn des dritten Satzes und eine Serie zur 5:0-Führung im vierten brachte die Halle zum Kochen. Es wurde nichts mit dem Punktgewinn, da Lünen immer noch vermeidbare Fehler einstreute und Lüdinghausen eben nicht. 

TEAMS UND TORE LSV: Bauhus, Golombek, Herkelmann, Kühl, Meyer, Schmälzger, Tismar, Tresk, Wiesyk

 

Frauen-Landesliga 6 TC Gelsenkirchen II – SuS Oberaden 3:0 (26:24, 25:20, 25:19)

Die Seelig-Sechs ist der große Verlierer des Wochenendes. Beim Mitkonkurrenten trotz drei knapper Sätze klar verloren, und die Konkurrenz hat durchweg gepunktet. „Es war eine spielerische Steigerung, aber Gelsenkirchen war doch diese eine Spur konstanter als wir, vor allem was die Verwertung der Angriffe betraf“, gab SuS-Routinier Lene Fehrmann zu. So gehen die Grün-Weißen als Schlusslicht mit zwei Punkten Rückstand auf den Rest der Liga in die Winterpause.

TEAMS UND TORE SuS: Daniel, Fehrmann, Jazczyk, Junge, Christina König, Corinna König, Kurt, Langhans, Schmidt, Tröster, Vogel, Wallocha, Walter, Wetter

Landesliga 5 Lüner SV – TuS Meinerzhagen 3:1 (22:25, 25:17, 26:24, 25:11)

Knackpunkt des Spiels war der Endspurt im dritten Satz. Bis dahin hatten die Sauerländer die schwache LSV-Deckung ausgenutzt, den ersten Satz gewonnen und beherrschten den dritten mit konstantem Vorsprung von vier Punkten. Auch wenn Daniel Holterbork, Max Espeter und Pawel Wojdat fleißig punkteten, rissen schlechte Angaben und Abwehrprobleme alles wieder ein. Dann aber, beim Stand von 21:24, punkteten die Löwen fünfmal in Folge. Im vierten Satz schließlich gelang den Gastgebern einfach alles, selbst die unmöglichsten Bälle landeten im Feld. „Das war endlich wieder ein ordentlich durchgezogenes Spiel“, so LSV-Spielführer Martin Lehnhoff. LSV-Trainerin Karina Zuk war „einfach nur zufrieden“. Mit fünf Punkten Rückstand ist der LSV Verfolger des SuS Oberaden.

TEAMS UND TORE LSV: Max Espeter, Philipp Espeter, Holterbork, Kohlbrecher, Kühlmann, Lehnhoff, Minorowicz, Mönch, Mumm, Röckmann, Scheffler, Wojdat

VV Schwerte – SuS Oberaden 0:3 (14:25, 12:25, 22:25)

Nicht nur das Ergebnis, auch die Sätze sprechen für sich. „Dabei hat Schwerte nicht so schlecht gespielt, wie die Satzstände glauben machen“, so SuS-Routinier Thorsten Enkelmann. Selbst das Fehlen von Martin Stahl fiel kaum auf. Mit acht Siegen aus acht Spielen und fünf Punkten Vorsprung auf den Verfolger Lüner SV gehen die Oberadener in die Winterpause. 

TEAMS UND TORE SuS: Brune, Bütterling, Enkelmann, Graf, Heitmann, Hilker, Jütte, Ketels, Werbinsky

 

Frauen-Bezirksklasse 18 SuS Oberaden II – Holzwickede 1:3 (20:25, 25:22, 17:25, 12:25)

Zu Beginn heizte die SuS-Reserve dem Tabellenzweiten ein und holte sich gar den zweiten Satz, dann schwanden die Kräfte mehr und mehr. „Wir konnten die Bälle nicht verwerten“, sagte SuS-Trainerin Lena Fehrmann. „Uns fehlt eine Sarah Lux, die seit drei Wochen am Bänderriss laboriert.“ Dennoch ist man am Pantenweg mit dieser Hinrunde zufrieden.

TEAMS UND TORE

SuS: Schulze, Schewzyk, Block, Stützer, Wabner, Freisendorf, Bergmann, Friese

 

GSV Fröndenberg II – Lüner SV II 0:3 (8:25, 15:25, 11:25)

Die Pantschischin-Sechs machte mit dem Schlusslicht kurzen Prozess und überwintert dank des zweiten Saisonsieges auf dem drittletzten Tabellenplatz. 

Lesen Sie jetzt