Holger Gehrmann über den ATC: "Die Entwicklung tut mir total leid"

LÜNEN Holger Gehrmann war ein begabter Spieler und ist ein erfolgreicher Trainer. Gleichzeitig gilt er auch als „Enfant terrible“ des Lüner Fußballs. Sportredakteur Bernd Janning sprach mit dem 46-jährigen „Hardliner“ über Pleiten, Pech und Pannen der Kickerzunft - und über das Trainer-Chaos beim ATC.

von Von Bernd Janning

, 05.03.2009, 14:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Holger Gehrmann über den ATC: "Die Entwicklung tut mir total leid"

Holger Gehrmann mit der Meisterseite der Ruhr Nachrichten in der Hand. Heute sagt er über den ATC: "Der Umbruch ist nicht gelungen. Heute darf dort jeder mittrainieren."

Selbst bringt der Bottroper sich bei den Vereinen aber nicht ins Gespräch. "Ich bin kein Peter Neururer, auch wenn ich gerne dessen Geld verdienen würde. Ich bin auch kein Messias. Ich warte ganz gespannt ab, will niemanden beerben. Ich schaue mir nur die Spiele an und informiere mich." Oft sieht man ihn an den Plätzen der Stadt, wenn der VfB 08, der SV Preußen oder der Lüner SV spielen. Positiv hebt er zwei Dinge des Lüner Fußballs hervor: "Blau-Weiß Alstedde zeigt eine gute Entwicklung. Außerdem ziehe ich den Hut vor Bernd Schawohl, weil er das Training bei der Landesliga-A-Jugend des Lüner SV übernommen hat." Dort sorgen die Spieler immer wieder für Platzverweise und andere Probleme.

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