Jascha Keller: „Der TuS Eichlinghofen zählt zu den Top drei der Liga“

Fußball-Bezirksliga

Brambauers Trainer Jascha Keller zollt dem kommenden BVB-Gegner großen Respekt. Der spielte zuletzt unter seinen Möglichkeiten.

Brambauer

, 22.03.2019, 11:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Brambauers Verteidiger Bastian Ehrentraut, hier im Zweikampf mit Wethmars Arlind Jashanica, spielt am Sonntag gegen den TuS Eichlinghofen.goldstein

Brambauers Verteidiger Bastian Ehrentraut, hier im Zweikampf mit Wethmars Arlind Jashanica, spielt am Sonntag gegen den TuS Eichlinghofen.goldstein © Günther Goldstein

Für Trainer Jascha Keller zählt der kommende Gegner des Fußball-Bezirksligisten BV Brambauer zu den drei stärksten Vereinen der Liga. Die Rede ist vom TuS Eichlinghofen, bei dem der BVB am Sonntag (15 Uhr, Hinter Holtein, Dortmund) gastiert. Es ist das erste Spiel des BV Brambauer nach der unglücklichen Derbyniederlage gegen den TuS Westfalia Wethmar.

Bezirksliga 8

Eichlinghofen – BV Brambauer

Die krachende und insgesamt – wegen des Spielverlaufs – doch eher unerwartete 2:3-Derbypleite gegen Westfalia Wethmar spiele in den Köpfen des BV Brambauer laut Trainer Jascha Keller keine Rolle mehr. „Das Spiel gegen Wethmar haben die Jungs verarbeitet. Wir haben 70 Minuten lang ein ordentliches Spiel gemacht, über die letzten 20 Minuten haben wir gesprochen. Da war die Mannschaft auch sehr selbstkritisch“, sagt Keller, dessen Team in der Schlussviertelstunde des Derbys unerklärlich einbrach und einen eigentlich sicher geglaubten Sieg noch herschenkte. Mittlerweile steht Brambauer nur noch auf Rang elf der Tabelle. Weder nach oben noch nach unten geht für den BVB aktuell noch was. Der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz beträgt noch immer stabile neun Punkte, sodass die Keller-Elf mit dem Tabellenkeller nichts mehr zutun haben sollte. Auf große Experimente wie zum Beispiel neue Taktiken oder Spielformen verzichtet Coach Keller aber dennoch. „Zum jetzigen Zeitpunkt machen wir das noch nicht“, begründet er.

Jetzt nämlich zählt nur der kommende Gegner und der heißt TuS Eichlinghofen. Das Hinspiel gegen den aktuell Tabellensiebten, den Keller zu den Top drei der Liga zählt, endete mit einem 1:1-Remis. „Eichlinghofen war im Hinspiel sehr dominant und hat einen starken Eindruck hinterlassen. Mir fehlen die Gründe, weshalb Eichlinghofen momentan nicht so gut dasteht“, sagt Keller über den TuS, der am Mittwoch im Kreispokal den Landesligisten Hombrucher SV mit 3:0 bezwang.

Der BVB wird – wie schon gegen Wethmar – mit einem kleinen Kader antreten. Marcel Bieber, Marvin Mainoo-Boakye, Dennis Stolzenhoff und Leon Westrup fallen aus.

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