Jeffrey Malcherek vom Lüner SV ist „heiß auf den BSV Schüren“

Fußball-Westfalenliga 2

Der Defensivmann des Lüner SV drängt wieder in die Startelf zurück. Im Derby beim BSV Schüren pocht die Plechaty-Elf auf den nächsten Sieg.

Lünen

, 15.02.2019, 17:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jeffrey Malcherek vom Lüner SV ist „heiß auf den BSV Schüren“

Kehrt in die Startelf zurück: LSV-Verteidiger Jeffrey Malcherek (rotes Trikot). © Günther Goldstein

Den Last-Minute-Sieg beim TSV Marl-Hüls verfolgte Jeffrey Malcherek, Defensivmann beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV, am vergangenen Wochenende nicht auf dem Feld. Er war gesperrt. Im Derby beim BSV Schüren (15.15 Uhr, Schürener Straße 47a, Dortmund) drängt der 22-Jährige aber wieder in die Startelf zurück.

Westfalenliga 2

BSV Schüren – Lüner SV

„Jedes Spiel zwischen dem Lüner SV und dem BSV Schüren ist von Härte, Emotionen und Spannung geprägt. Es wird ein schwieriges Spiel mit Derbycharakter. Ich bin heiß auf das Spiel und stehe zu 100 Prozent zur Verfügung“, sagt Malcherek. LSV-Trainer Mario Plechaty gab schon am Freitag bekannt: „Jeffrey wird auf jeden Fall spielen“. Im gleichen Atemzug lobte der Trainer des LSV auch seinen Akteur und betonte die Wichtigkeit seines Einsatzes. „Jeffrey ist zu einem Führungsspieler gewachsen, der sehr präsent auf dem Platz und zweikampfstark ist“, so Plechaty. Der LSV-Coach plant mit Malcherek in der Innenverteidigung.

Viele Sorgen beim LSV

Also alles eitel Sonnenschein beim LSV? Nein. Frei von Sorgen ist Plechaty vor dem Derby dann doch nicht. Vier Spieler werden am Sonntag wohl nicht spielen können. Während Talha Temur und Davut Denizci gesperrt sind, fällt Kapitän Matthias Drees grippegeschwächt aus. Ersin Kusakci, der sich gegen den TSV Marl-Hüls verletzt hatte, steht noch auf der Kippe. Plechaty nimmt es mit Galgenhumor. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir in der Hinrunde einmal mit der gleichen Mannschaft wie am Spieltag zuvor gespielt haben“, sagt der Lüner Coach.

Hinspielsieg für den LSV

Das Hinspiel endete übrigens mit einem knappen 3:2-Erfolg für die Lüner. Damals trainierte noch Interimscoach Daniel Dukic die Schürener. Mittlerweile steht mit Arthur Matlik ein anderer Trainer an der BSV-Seitenlinie. „Er steht für einen etwas defensiveren Stil. Wir werden auf jeden Fall eine Schüppe drauflegen müssen und mehr Leidenschaft zeigen müssen“, sagt Plechaty.

Dem Gastgeber fehlen am Sonntag Amadeus Piontek und Mathias Tomaschewski. Trainer Arthur Matlik leitete zudem in dieser Woche nicht das Training. Er war mit seiner Schulklasse in den österreichischen Bergen. Mehmet Aslan übernahm die Vertretung. Er erwartet ein schweres Spiel: „Lünen hat individuell gute Spieler, aber wir wollen dem Spiel unseren eigenen Stempel aufdrücken.“

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