Jörg Lemke: Der Krake vom BV Brambauer hat wieder zugeschnappt

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Christian Wantoch von Rekowski hat am Sonntag zwar das goldene Tor für den BV Brambauer erzielt, doch ein Spieler hatte am 1:0-Erfolg mindestens ebenso einen großen Anteil.

Brambauer, Lünen

, 19.08.2019, 11:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jörg Lemke mal wieder: Der Schlussmann des BV Brambauer, der es am vergangenen Wochenende bereits zum zweiten Mal in unsere Elf des Tages geschafft hatte, zeichnete sich am Sonntag im Derby gegen den Lüner SV II (Endstand: 1:0 für den BV Brambauer, Anm. d. Red.) wieder zu einem der Matchwinner aus. Drei Mal parierte der 28-Jährige gegen die Offensivmänner des Lüner SV II in allerhöchster Not, wehrte Schüsse von Ali Sener und Ömer Karsli (17.) als auch Emre Yildiz (80.) ab.

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Sogar Kadir Kaya, Coach der Lüner, zollte Respekt: „Die haben natürlich einen super Torwart dahinten drin, das wussten wir“, so Kaya. Doch nicht nur in diesen Szenen überzeugte Lemke. Auch sonst strahlte der großgewachsene Keeper, der im BVB-Tor mit seinen großen Händen einem Kraken ähnelt, extreme Ruhe aus. Die Strafraumbeherrschung – egal ob im Luftkampf oder auch bei flachen Bällen – gehört zu den vielen Stärken Lemkes.

Der Keeper selbst blieb nach dem Spiel aber bescheiden. „Dafür sind die Torhüter da. Ich möchte der Rückhalt für die Mannschaft sein und gebe mein Bestes. Ich denke, dass der Sieg verdient war“, resümierte Lemke nach 90 intensiven Fußballminuten in der Kampfbahn Schwansbell.

Starker Saisonstart ohne Gegentor

Zwei Spiele, sechs Punkte und 2:0 Tore – besser kann man kaum in die Saison starten. Dass der BV Brambauer die Siege ausgerechnet gegen zwei Lüner Rivalen eingefahren hat, ist für die Brambaueraner natürlich doppelt schön. „Sechs Punkte zum Start: Damit haben viele nicht gerechnet. Wir hatten zuletzt ja auch viele Tiefpunkte, wir versuchen aber – so gut es geht – das in positive Energie umzumünzen. Wir wollen immer an unser Limit gehen und das haben wir wieder geschafft“, so Lemke, der damit auf den plötzlichen Tod des Betreuers Uwe Heimsoth hinweist.

Gegen die Schwansbeller musste der BVB-Keeper insgesamt drei Mal retten. Am kommenden Sonntag, wenn der BVB auf den personell hoch dekorierten Aufsteiger Türkspor Dortmund trifft, der am vergangenen Wochenende eine empfindliche Niederlage kassierte, könnten noch ein paar weitere Rettungstaten nötig werden.

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