Judo: Altlünen unter den besten vier Schulen in NRW

ALTLÜNEN Die Judo-Mädchen des Gymnasiums Altlünen sicherten sich beim Landesfinale der Schulen den vierten Platz. Dabei konnten die Lüner die beiden unteren Gewichtsklassen (-48 und -52 kg) nicht besetzten und mussten in jeder Begegnung gleich zwei Punkte kampflos abgeben.

von Ruhr Nachrichten

, 12.03.2009, 12:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Judo: Altlünen unter den besten vier Schulen in NRW

Die Judoka des Gymnasiums Altlünen.

Im ersten Duell gegen das Steinbart-Gymnasium Duisburg lief es nicht gut. Nur Iris Rahn (-63 kg) holte durch einen kampflosen Sieg einen Punkt, Pia Weistropp (-57 kg) und Lena Langenkämper (+63 kg) unterlagen. Im zweiten Kampf gegen das stärker eingeschätzte Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen stellte Birgit Korte, Betreuerin der Mädchen, das Team um und ließ Weistropp sowie Angelique Ostwald (-63 kg) und Kimberly Folchmann (+63 kg) antreten. Doch auch die Veränderung zeigte keine Wirkung. Auch die überlegenen Leverkusener siegten 4:1.

Leverkusen holt sich den Titel Somit kam es zum finalen Kampf gegen die Harkenbergschule Hörstel. Dabei sah es zunächst gut für die Lüner aus, denn Weistropp führte in ihrer Begegnung, musste erst kurz vor Ende der Kampfzeit noch den Ausgleich hinnehmen. Nach diesem Unentschieden musste Ostwald auf die Tatami und unterlag. Nur Langenkämper siegte schon nach zehn Sekunden mit O-Soto-Gari, einer großen Außensichel. Aufgrund eines zuvor kampflos abgegebenen Punktes in der nicht besetzten Gewichtsklasse besiegelte Langenkämper damit jedoch auch nur ein unglückliches 1:2. Es war die dritte knappe Niederlage des Turniers.

Den Titel des Landesmeisters sicherte sich das Gymnasium aus Leverkusen, vor den Mädchen aus Hörstel und den Duisburgern. Trotz der Niederlagen können die Mädchen mit ihrem Einsatz sehr zufrieden sein, da sie auch nach zwei Ausfällen nicht aufgaben und zu den vier besten Schulen in NRW gehören. ERGEBNISSEWk II (1992-95): Iris Rahn, Nora Kals und Pia Weistropp (alle -57 kg), Angelique Ostwald (-63 kg), Franziska Beck, Kimberly Folchmann und Lena Langenkämper (alle +63 kg)

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