Kadir Kaya: „Müssen in die Köpfe der Spieler“

Fußball-Kreisliga A

Mit 1:2 unterlag der Lüner SV dem SV BW Alstedde am Sonntag. LSV-Trainer Kadir Kaya sieht Ladehemmungen bei seinen Spielern – und das in der bis dato wichtigsten Phase der Saison.

Lünen

, 25.03.2019, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kadir Kaya, Trainer der LSV-Reserve, sucht nach der 1:2-Niederlage in Alstedde nun das Gespräch mit seinen Spielern.

Kadir Kaya, Trainer der LSV-Reserve, sucht nach der 1:2-Niederlage in Alstedde nun das Gespräch mit seinen Spielern. © Patrick Schröer

LSV-Trainer Kadir Kaya ballte nach dem Ausgleich knapp zehn Minuten vor Schluss die Fäuste. Fußball-A-Ligist Lüner SV II hatte im Derby beim SV BW Alstedde in der 81. Minute durch Ahmet Karaduman den Ausgleich erzwungen. In dieser Szene fiel eine große Portion Last vom LSV-Coach ab. Nach der kurzzeitigen Erlösung folgte jedoch der Schock in der Nachspielzeit, als Kevin Röll für die Alstedder den 2:1-Derbysieg sicherstellte. Kaya verschwand nach dem unmittelbaren Abpfiff in der Kabine. Die Niederlage hatte Kaya getroffen.

„Uns fehlt momentan die Leichtigkeit aus der Hinrunde. Richtung Zielgerade haben die Spieler scheinbar Ladehemmung. Wir müssen in die Köpfe der Spieler“, sagt Kaya, der das Topspiel der Liga – am 28. April gegen den VfB Lünen – unbedingt gewinnen will. Nach der Lüner Niederlage und dem gleichzeitigen 3:1-Erfolg des VfB Lünen gegen SF Ay Yildiz Derne liegen die Schwansbeller nun vier Punkte hinter dem Tabellenführer aus dem Lüner Süden. Der LSV hat allerdings noch eine Partie mehr zu bestreiten als die Süder.

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