Klub kämpft um Sportplatz Triftenteich - und um Entschädigung

FC Lünen 74

LÜNEN Der FC Lünen 74 ist das Kämpfen gewohnt. Anfangs ging es um die Anerkennung - mittlerweile um den Sportplatz und um das nackte Überleben. Fast 4000 Unterschriften für den Erhalt des Triftenteichs hat der Klub schon zusammen. Und Geschäftsführer Andreas Schweda unterstreicht: "Der Kampf ist noch nicht zu Ende."

von Von Bernd Janning

, 12.10.2009, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klub kämpft um Sportplatz Triftenteich - und um Entschädigung

Bei der Jahreshauptversammlung war der Sportplatz am Triftenteich wieder ein wichtiges Thema. Die Tendenz in der Versammlung war eindeutig: Der Platz, für den der Vertrag am 30. Juni 2010 ausläuft, soll erhalten werden. "Nur wie, das weiß keiner", so Schweda.

Gleichzeitig laufen mit der Stadt die Verhandlungen über eine mögliche Entschädigung für das Klubhaus. Zudem: Über den Vereinsanwalt soll geprüft werden, ob dem FC auch eine Entschädigung für die Kündigung des Erbaurechtsvertrages, für das Kleinfeld und das Flutlicht zusteht. Geprüft wird auch, sollte es für den Triftenteich einen Bebauungsplan geben, ob auch dagegen geklagt wird.Eine Fusion? Eher Mitnutzung eines anderen Platzes

Die Existenz des Klubs ist bedroht. Eine Fusion stand zwar als Gesprächspunkt auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Allerdings: Sie war nicht das vorrangige Thema. Schweda: "Gesprochen wurde über die Mitnutzung einer anderen Anlage. Da gingen die Neigungen eher zur Dammwiese des VfB 08 als zur Kampfbahn Schwansbell des Lüner SV."Vorwurf an die Stadt: Der Platz wurde in der Saison noch nicht abgezogen

"Wir haben bisher alle unsere Verpflichtungen gegenüber der Stadt eingehalten. Warum macht die das nicht auch?. Nach meinem Wissen wurde der Platz am Triftenteich in dieser Saison noch keinmal abgezogen", ärgerte sich Schweda zusätzlich über einen Nebenkriegsschauplatz. Wahrlich. Nach den Regenfällen sieht der Platz am Triftenteich mit seinem Aschen- und Rasengemisch nur trist aus.

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