Klubs ordern Sicherheitskräfte für die Hallenspiele

Fußball

Die Tumulte am vergangenen Sonntag beim Krieger-Cup in der Rundsporthalle haben Auswirkungen auf die Hallenfußballstadtmeisterschaften der Senioren. Zu den beiden Vorrundentagen am 27. und 28. Dezember sowie zur Endrunde am 7. Januar 2017 werden jeweils zwei Mitarbeiter des Werner Security-Dienstes BAK im Einsatz sein.

LÜNEN

, 22.12.2016, 17:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Lüner SV II, hier mit Burhan Akgül in der Mitte gegen Brambauer, trat am Sonntag aus Sicherheitsgründen nicht zum Endspiel des Qualifikationsturniers an.

Der Lüner SV II, hier mit Burhan Akgül in der Mitte gegen Brambauer, trat am Sonntag aus Sicherheitsgründen nicht zum Endspiel des Qualifikationsturniers an.

Den Einsatz des Security-Dienstes BAK hat am Donnerstag Sascha Holz, kommissarischer Vorsitzender der Fachschaft Fußball im Stadtsportverband Lünen, mitgeteilt.

„Wir haben uns gezwungen gesehen, professionelle Hilfe anzufordern“, sagte Holz. Beim Krieger-Cup waren Verantwortliche der Teams der SG Gahmen II und des Lüner SV II aneinander geraten, die Schiedsrichter waren mehrmals massiv bedrängt und die Turnierleitung bedroht worden. Die Gahmener Reserve und der LSV II haben sich als Finalteilnehmer für die Stadtmeisterschaften qualifiziert.

Auf das Endspiel des Krieger-Cups hatte die LSV-Reserve aufgrund der Vorfälle im Vorrundenspiel verzichtet. Für die Finanzierung des Security-Dienstes muss nicht der Ausrichter TuS Niederaden alleine aufkommen. „Das wäre gar nicht zu stemmen“, so Holz, zugleich Vorsitzender des TuS. Er habe sich am Donnerstagmorgen das Einverständnis aller zehn Klubs eingeholt, die Kosten auf die Vereine umzulegen.

„Alle sind dazu bereit. Eine tolle Reaktion der Vereine“, sagte Holz. „Alle ziehen an einem Strang, um sichere Spiele zu gewährleisten“, betonte der kommissarische Fachschafts-Vorsitzende.

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