Konkurrenz belebt den Kampf um den Bezirksliga-Aufstieg

LÜNEN Hallenfußball-Stadtmeister ATC Lünen-Brambauer will sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und draußen den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen. "Es wird eine harte Vorbereitung", kündigt Trainer Holger Gehrmann bereits vor der ersten Einheit am Sonntag (20. Januar) um 11 Uhr am Karrenbusch an.

von Von Marco Winkler

, 16.01.2008, 16:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ruhe gibt es für die Spieler auch nicht, wenn der Stadtmeister Lünen bei der Kreismeisterschaft (10. 2.) und beim Warsteiner Masters (26. 1., Lucky Loser Runde) vertritt. "Wir bilden immer zwei Gruppen. Eine wird morgens laufen, die andere ist nachmittags in der Halle am Ball", erläutert Gehrmann.

Ruhe gibt es für die Spieler auch nicht, wenn der Stadtmeister Lünen bei der Kreismeisterschaft (10. 2.) und beim Warsteiner Masters (26. 1., Lucky Loser Runde) vertritt. "Wir bilden immer zwei Gruppen. Eine wird morgens laufen, die andere ist nachmittags in der Halle am Ball", erläutert Gehrmann.

Der Coach vereinbarte sieben Testspiele. Zweimal geht es gegen den A-Ligisten Westfalia Wethmar. Getestet wird auch gegen die Bezirksligisten VfB Lünen, SV Preußen und Wacker Obercastrop, den Landesligisten Mengede 08/20 und gegen A-Ligist SuS Oberaden.

Die Mannschaft ist schnell satt

In diesen Partien sollen die Defizite der Hinrunde aufgearbeitet werden. "Unsere Chancenauswertung war meistens katastrophal", erinnert Gehrmann und kritisiert zudem: "Wir müssen uns mehr auf den nächsten Gegner fokussieren. Die Mannschaft ist nach einem Erfolg zu schnell satt."

Diese Probleme sollen durch den neu entfachten Konkurrenzkampf behoben werden. Mit Ünal Mert, Bartosz Wolff und Metin Demirbilek kamen drei gute Spieler hinzu. Auch Gökay Arslan und Umut Zorlu, die zum Ende der Hinrunde beim ATC anheuerten, sorgen für eine größere Breite des Kaders.

Gehrmann entschied sich gegen neun Spieler

In den ersten Monaten schaute Gehrmann jedenfalls bei jeder Trainingseinheit genau hin und entschied sich im Verlauf der Hinrunde gleich gegen neun Spieler.

"Sie passten menschlich, taktisch oder sportlich nicht ins Konzept", legt der Trainer, der gleichzeitig als Sportlicher Leiter fungiert, einigen Spielern einen Vereinswechsel im Sommer nahe: Murat Eryigit, Sinan Duman, Tuncay und Oktay Biyikli, Orcun, Güven Karatas, Tamer Antike, Serhat Kaplan, Senol Közen und Mohamed Cag waren betroffen.

Der mit 22 Spielern besetzte Kader soll nun den Sprung in die Bezirksliga schaffen. "Meister wird derjenige, der die beste Bank hat", ist sich Gehrmann sicher.

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