Landesliga: LSV mit Konterfußball gegen den Spitzenreiter

LÜNEN "Ruhe bewahren und eiskalt zuschlagen! Wir dürfen uns nicht nur auf die Sechs-Punkte-Spiele konzentrieren. Auch gegen den Spitzenreiter müsste zumindest ein Teilerfolg möglich sein." Der Sportliche Leiter des Lüner SV, Günter Högerl, hat Hoffnung. Denn beim 1:1 in Warburg stimmten Einstellung und Kampfeswillen.

von Von Bernd Janning

, 27.03.2009, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Landesliga: LSV mit Konterfußball gegen den Spitzenreiter

Der LSV (weiße Trikots), hier mit (v. l.) Arkin Ekici und Izzet Ceylan, will gegen Neheim einen Teilerfolg erzielen.

Lüner SV - SC Neheim (0:2) Sonntag, 29. März, 15 UhrUnd auch für Trainer Marcus Reis ist eine Aufwärtsentwicklung unübersehbar. Der Coach blickt weiter zurück: "Schon im Hinspiel waren wir auf Augenhöhe." Damals gab es trotzdem ein 0:2.

Neheim ist keine Mannschaft, die nur hinten abwehrt, sondern die Offensive sucht. 50:23 Tore sprechen dafür. Die Chance für Lünen, Konter zu setzen. Eigentlich arbeiteten sich die Rot-Weißen in jedem Spiel ihre Möglichkeiten heraus. Diese müssen nur konsequenter genutzt werden.

Eine brisante Partie Das Spiel bringt viel Brisanz mit. Auf der einen Seite steht der LSV, eine Mannschaft im Abstiegskampf. Auf der anderen will Neheim den Titel und den Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem schärfsten Verfolger Hövelhof halten. Verwundbar scheint das Team aber zu sein, wie es das Heim-1:1 gegen Rhynern II zuletzt zeigte.

Auch wenn sechs LSV-Spieler - die Langzeitverletzten Tanju Karadag und Kai Metke, Vitali Dick (krank), Kevin Kascha (Kahnbeinbruch), Martin Krüger (angeschlagen) und Nico Savvidis (familiär) - ausfallen, hat Reis noch genügend gestandenes Personal, um diese Aufgabe zu meistern.Wir berichten in unserem Live-Ticker am Sonntag ab etwa 14.45 Uhr live von dieser Partie.

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