Lösung gefunden: So geht es beim Lüner SV nun erst einmal weiter

mlzLüner SV

Hinter dem Lüner SV liegt eine turbulente Woche mit einigen Rücktritten. Am Freitagmorgen hat Peter Marx nun mitgeteilt, wie es beim Fußballklub aus Schwansbell weitergeht.

Lünen

, 18.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es geht weiter - bei der ersten und auch bei der zweiten Mannschaft des Lüner SV. Das verkündete Peter Marx, stellvertretender Vorsitzender der Schwansbeller, am Freitagvormittag auf Anfrage. Nach der turbulenten Woche für die Lüner - Bülent Kara, kurzzeitig Sportlicher Leiter der LSV-Reserve sowie Kadir Kaya, Co-Trainer erste Mannschaft, Fatih Kaya, Co-Trainer Reserve, und Murat Büyükdere, Trainer und Torjäger der Reserve, traten zurück, hat Marx auch eine Lösung für den weiteren Saisonverlauf präsentiert.

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Christian Hampel wird sich als Trainer und Sportlicher Leiter vor allem weiterhin um die erste Mannschaft der Schwansbeller kümmern. Einen Co-Trainer für die Erste gebe es aktuell jedoch noch nicht. „Christian macht das erst einmal alleine jetzt. Wir werden nach einer Lösung schauen“, so Marx am Freitag.

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Eine größere Veränderung gibt es allerdings bei der zuletzt trainerlosen Reserve. Derya Elmas, Hakan Kula und Ugur Gölsen übernehmen ab sofort den Trainingsbetrieb bei der Lüner Zweitvertretung und betreuen die Bezirksliga-Truppe, die sich aktuell im Abstiegskampf befindet. Zuletzt arbeitete das Trio bei der neugegründeten dritten Mannschaft der Lüner, die in der Kreisliga C5 Dortmund spielt und dort aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Zudem solle der arg dezimierte Kader der Reserve mit C-Liga-Spielern aufgerüstet werden. Wer dafür dann das Training beim C-Ligisten übernehmen werde, stehe aktuell allerdings noch nicht fest.

Trotz der arg angespannten Situation bei den Schwansbellern zeigt sich Peter Marx weiterhin kämpferisch und optimistisch. Abgemeldet werde keine Mannschaft. „Wir werden die Saison gut zu Ende spielen und hoffen, dass wir nicht absteigen. Wenn sich die Personallage der Ersten entspannt, wird es auch bei uns besser laufen“, ist sich Marx sicher. Die personell gebeutelte Westfalenliga-Mannschaft hängt ihren sportlichen Erwartungen derzeit ebenfalls hinterher, steht nach dürftigen Resultaten auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Für beide Mannschaften solle es im Winter übrigens Verstärkungen geben. „Wir werden auf dem Markt etwas machen, aber nur das, was wirtschaftlich geht. Wir sind nicht auf Rosen gebettet“, so Marx weiter.

Die Reserve bestreitet unter ihrem neuen Trainer-Trio am jetztigen Sonntag, 20. Oktober, ein Heimspiel. Zu Gast ist der Ligaprimus DJK TuS Körne, der in der vergangenen Woche Westfalia Wethmar mit 3:0 bezwungen hat. Die Lüner sind gegen das aktuelle Team der Stunde krasser Außenseiter.

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