Lokalderby auf dem Triftenteich - Braier bei BWA wieder fit - ATC will unten raus

Fußball-Kreisliga A

LÜNEN Der FC Lünen 74 als Vorletzter und der gut gestartete Aufsteiger aus Gahmen stehen sich im Lokalderby auf dem Triftenteich gegenüber. Auch die anderen heimischen Teams sind im Einsatz - hier der Überblick.

von Von Bernd Janning und Carina Püntmann

, 27.11.2009, 19:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Der FC zeigte in den vergangenen drei Spielen aufsteigende Form, obwohl er in Neuasseln 1:2 und gegen BV 05 mit 0:2 verlor. Dafür gab es zuletzt ein 3:2 über TuRa Asseln.Drei Tore in nur neun Minuten beim 2:3 in Wickede stimmen Gahmens Trainer Karsten Franke noch immer nachdenklich, zumal sich für ihn der FC im Aufwind befindet. Für Gahmen endet das Spieljahr nächsten Sonntag (6. 12.) mit dem Kick beim starken VfB 08 Lünen.

Die Brüder Tobias und Michael Kraeling sind wieder dabei, wie auch Christian Strauß (alle zuletzt verhindert) und Fariss Triqui (zuletzt Rot). Die Liste der Ausfälle in Gahmen ist lang. Daniel Draht ist schwer an Grippe erkrankt, so auch Andreas Gutbier. Sebastian Burmann hat eine Zerrung, Martin Balcer eine Prellung am Sprunggelenk, Torwart Güven Kaan ist nach Operation am Ellenbogen frühestens zur Stadtmeisterschaft fit. Erstmals in einem Punktspiel ist nach Roter Karte im Pokal und langer Sperre Neuzugang Özkan Kaymak dabei .

„Die Stockumer stehen defensiv sehr stabil, sind schwer zu spielen, wollen über Konter zum Erfolg kommen“, so BWA-Trainer Andreas Bolst. Er weiß aber auch, dass sein Team aus dieser und der letzten Begegnung des Jahres, dem ersten Spiel der Rückrunde in Lüdinghausen II, sechs Punkte holen muss, um im Aufstiegsrennen zu bleiben.

Nach langer Pause ist Marc Braier wieder dabei. Auch Ersin Acilgöz ist fit, so dass die Stammformation in der Abwehr nach Monaten wieder steht. Für die Offensive steht Lars Hermann wieder zur Verfügung.

Auf Wethmar wartet ein schwieriges Unterfangen. „Ascheberg hat sich gefangen“, warnt Trainer Andreas Schneider vor dem Tabellenzweiten und hofft, dass sein Team die Niederlagen gegen Bork und in Ottmarsbocholt verarbeitet hat. Schneider: „Gegen starke Gegner sind wir immer hoch motiviert, halten dagegen.“

Ausfälle oder zumindest fraglich sind der Einsatz von Kevin Möller (Rücken), Michael Grotefeld (Bänderdehnung im Fuß) und Daniel Koch (Entzündung Knie).

Der ATC hat sich als Ziel gesetzt, im Derby den Preußen drei Punkte abzuknüpfen, um aus den Tabellenkeller zu gelangen. Doch der SVP um Interimscoach Marcus Klönne hat dabei noch ein Wörtchen mitzureden: „Wir werden alles geben, um die drei Punkte zu holen.“ Auf beiden Seiten sind die Teams also hochmotiviert. Wer sich am Ende durchsetzt, wird sich zeigen.

Serdar Akinpar wird erstmals für den ATC zwischen den Pfosten stehen. Mohamed Aydin ist ebenfalls wieder dabei. Beim SVP fehlen Marc Waller (Beruf), Adrian Mazioschek (privat) und Andre Most (verletzt). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Steven Koch. Aus der Bezirksliga-Ersten helfen Bayram Eser, Önder Sünbül, Simon Fasse und Damian Golombeck aus.

Dem 2:0 beim FC Lünen folgte das ernüchternde 0:6 gegen den VfB 08. „Wir wollen versuchen, in Scharnhorst zu punkten. Der Wille ist da. Wir haben die vergangenen zwei Wochen gut trainiert“, hofft Trainer Thomas Voigt zumindest auf einen Teilerfolg.

Vom Aufgebot sieht die Lage besser aus. Nur Alex Rickert ist noch angeschlagen. Ob Marco Prates mit seiner noch offenen Lippe spielen kann, ist offen.

Der BVB ist zwar beim Dritten der klare Außenseiter, doch die Mannschaft lässt sich davon nicht beeindrucken. „Wir haben uns enorm gesteigert und müssen an die starken Leistungen anknüpfen“, fordert Coach Wolfgang Sadlowski.

Die Einsätze von Patrick Hanke (verletzt) und Sascha Hahne (krank) sind noch fraglich. Michelle Kröger (privat) fehlt. Dominik Pott und Oliver Szewczyk stoßen dafür wieder ins Team.

SuS-Trainer Frank Lewandowski: „Wir wollen drei Punkte.“

Fragenzeichen stehen hinter dem Einsatz von Florian Knepper (Achilles-Probleme), Yasar Celik (Umgeknickt) und Dennis Schneider (Erkältet). Eigentlich sollte Oldie und Torjäger Jörg Mose sein Abschiedsspiel erhalten. Doch ob er er mit einer Verhärtung in der Wade überhaupt auflaufen kann, ist fraglich.

„Natürlich wollen wir, wie immer zuhause, drei Punkte holen. Ich werde die ein oder andere Umstellung vornehmen. Wir werden Asseln nicht unterschätzen und werden mit der konzentrierten Leistung der vergangenen drei, vier Wochen bestehen“, sieht es Trainer Andreas Roch.

Es fehlen die Langzeitverletzten David Ringel, Daniel Burgmann und Swen Schulze. Dienstag waren noch Samir Zulfic und Oliver Hilkenbach krank.

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