LSV-Trainer Marcel Mai vor dem Pokalhit: „Wir haben die klare Außenseiterrolle“

Frauen-Handball

Halbfinale im Kreispokal: Verbandsligist Lüner SV Handball empfängt am kommenden Samstag den Oberligisten HC Tura Bergkamen in der Rundsporthalle. Eine Handballerin wird beim LSV debütieren.

Lünen

, 03.01.2020, 14:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
LSV-Trainer Marcel Mai vor dem Pokalhit: „Wir haben die klare Außenseiterrolle“

Marcel Mai © Weitzel

Vor der Saison spielte der Lüner SV Handball in einer Vorrunde um den Einzug in die K.o.-Phase des Kreispokals – und wurde am Ende Erster in seiner Gruppe. Mit dem Oberligisten HC Tura Bergkamen bekommen die Lüner am kommenden Samstag, 18 Uhr in der Rundsporthalle, den klassenhöchsten Gegner der Finalrunde vorgesetzt. Im zweiten Halbfinale treffen nämlich die beiden Landesligisten Ahlener SG und Soester TV aufeinander. „Unwahrscheinlich, dass wir ins Finale kommen“, sagt Marcel Mai, Trainer beim Lüner SV. „Wir haben die klare Außenseiterrolle und sind auch personell nicht gut aufgestellt für Samstag.“ Denn zusätzlich zu den vielen Ausfällen, die Mai schon seit Beginn der Spielzeit zu beklagen hat, fehlen ihm für Samstag drei weitere Spielerinnen.

Melina Westhoff hilft erstmalig aus

Sarah Dressler (Patellasehnen-Verletzung), Julia und Maike Krause befinden sich noch im Urlaub. „Wir haben für Samstag nur zwei Rückraumspielerinnen, die fit sind“, sagt Mai. Mona Geissler werde angeschlagen auflaufen. Aus der zweiten Mannschaft holt sich Mai zur Verstärkung eine Spielerin, die gerade erst aus den A-Junioren kam: Für Melina Westhoff, Baujahr 2000, wäre es der erste Einsatz in der ersten Mannschaft.

Mai schätzt den Altersdurchschnitt für das Halbfinale auf 19. „Jeder kann sich nochmal zeigen, bevor es nächste Woche richtig losgeht“, sagt Mai. „Wir wollen ein gutes Spiel zeigen, gehen aber ganz entspannt darein.“ Am Samstag, 11. Januar, 19 Uhr, endet die Hinrunde im großen Derby gegen VfL Brambauer.

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