LSV und Wickede gehen mit breiter Brust ins Derby

Fußball: Westfalenliga

Zum Derby und Rückrundenauftakt reist der Westfalenliga-Dritte Lüner SV am Sonntagnachmittag zum Tabellensiebten Westfalia Wickede. Beide Mannschaften können mit breiter Brust antreten. Im August hatte der LSV die Wickeder noch mit 2:0 geschlagen, beide Trainer erwarten nun jedoch ein ganz anderes Spiel.

LÜNEN

, 02.12.2016, 14:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Derby-Einsatz von Matthias Drees (Mitte), hier im Duell mit Wickede Mohamed Lmcademali beim 2:0 im Hinspiel in Lünen, ist gefährdet.

Der Derby-Einsatz von Matthias Drees (Mitte), hier im Duell mit Wickede Mohamed Lmcademali beim 2:0 im Hinspiel in Lünen, ist gefährdet.

Fußball, Westfalenliga 2 Westfalia Wickede - Lüner SV Sonntag, 14.30 Uhr, Fränkischer Friedhof 75, Dortmund

Die Lüner lieferten vor sechs Tagen einen bärenstarken Auftritt im Spitzenspiel gegen die DJK TuS Hordel ab. Der 3:0-Auswärtssieg spricht Bände. Der Aufsteiger hat nichts von seiner Stärke verloren. In Dortmund-Wickede ist man mittlerweile jedoch nicht minder selbstbewusst. Vier Spiele in Serie gewann die Elf von Mario Schott zuletzt. Seit fünf Partien ist man ungeschlagen und davor ging die Begegnung mit dem Spitzenreiter Herne nur denkbar knapp verloren.

„Seit acht Wochen spielen wir mit unserer Stammformation nahezu ohne Veränderungen, die Viererkette komplett unverändert“, erklärt Westfalia-Trainer Schott. „Verletzungen konnten wir gut kompensieren. Mit jedem Sieg wächst auch die breite Brust.“

Wickede war holprig in die Saison gestartet. Interne Misstöne zwischen Trainerteam und Vorstand über die Trainerfrage in der kommenden Spielzeit hatten zusätzlich für Unruhe gesorgt. „Wir haben Ruhe und Sicherheit reinbekommen, nachdem diese Sachen geklärt wurden“, sagt Schott, der die Dortmunder noch bis zum Ende der Spielzeit coachen wird.

„Die Aussprache hat gefruchtet“, blickt auch Lünens Coach Mario Plechaty auf den Gegner. Er ist sich sicher: „Dieses Spiel ist mit dem Hinspiel nicht vergleichbar. Da wird eine stabilisierte Mannschaft auf dem Platz stehen, ein schweres Auswärtsspiel.“

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Im August hatte der LSV die Wickeder mit 2:0 geschlagen. Schott erinnert sich: „Da waren wir schwach und der LSV gut. Lünen ist natürlich der Sensationsaufsteiger, spielt die ganze Saison auf einem guten Niveau. Mario Plechaty hat eine tolle Truppe, die die Euphorie des Aufstiegs komplett mitgenommen hat.“ Dennoch erwartet auch Schott eine andere Partie als noch zum Saisonauftakt: „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Wir gehen da mit einer breiten Brust hinein.“

Plechaty ist gewarnt: „Wir müssen genau wie in Hordel auftreten und die gleiche Einstellung an den Tag legen. Wir wollen unser Ding durchziehen. Doch da muss schon alles passen, um das Optimale zu holen.“ In Wickede sei es immer schwer zu spielen, sehr windig und hitzig. Der Einsatz von Matthias Drees ist beim LSV gefährdet. Er musste das Training unter der Woche abbrechen. „Wir gehen da kein Risiko ein“, sagt Plechaty. Sollte Drees nicht spielen, stehe Marius Breer zur Verfügung. Bei Wickede sind Sebastian Schröder und Nils Dietz angeschlagen. 

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Wir berichten am Sonntag in einem Liveticker von der Partie.

 

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