Lüner Hallenstadtmeisterschaften: Lüner SV muss zittern, der BV Lünen ist fast schon durch

Lüner Hallenstadtmeisterschaften

Während der Turnierfavorit Lüner SV bislang strauchelt, überzeugen die kleineren Klubs. Vor allem der BV Lünen spielt bislang ein gutes Turnier.

Lünen

, 21.12.2019, 00:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner Hallenstadtmeisterschaften: Lüner SV muss zittern, der BV Lünen ist fast schon durch

Zoran Mayanovic (r.) und der BV Lünen stehen vor dem Sprung ins Halbfinale. © Günther Goldstein

Der erste Vorrundentag der Lüner Hallenstadtmeisterschaften ist ausgespielt. Zur 48. Auflage der Lüner Titelkämpfe fanden sich am Freitagabend in der Rundsporthalle um die 500 Zuschauer ein, sahen zum Teil spannende Partien. Dabei gab es auch die eine oder andere Überraschung.

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Allen voran der Vorjahressieger Lüner SV überraschte – im negativen Sinne. Das Auftaktspiel der diesjährigen Titelkämpfe, das wegen des Zuschauerandrangs mit rund zehn Minuten Verspätung angepfiffen wurde, verloren die Schwansbeller gegen den Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar mit 1:2 – trotz 1:0-Führung. Held der Auftaktpartie war Wethmars Neuzugang Dennis Wagner, der einen Doppelpack schnürte. „Das erste Tor war natürlich mehr Glück als Verstand“, gab Wagner ehrlich zu, als er sich den Ball zurecht stolperte. „Trotzdem hat es gereicht, jeder hat sich gefreut. Wir müssen nun gucken, wo die Reise hingeht“, so Wagner weiter, der mit den Wethmarern das zweite Gruppenspiel allerdings verlor. Mit 2:5 hatte Wethmar gegen den B-Ligisten BV Lünen das Nachsehen.

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Der LSV stand nach der Auftaktniederlage also schon unter Druck, musste die zweite Partie gegen den B-Ligisten FC Brambauer unbedingt gewinnen. Das gelang mit einem 7:0-Erfolg auch deutlich. „Wir müssen nun ein bisschen zittern, das erste Spiel war nicht so gut. Beim zweiten Spiel will ich nicht sagen, dass das ein Maßstab war. Das ist ein B-Ligist, das muss man gewinnen. Es kann bei uns nur besser werden, wir müssen zielstrebiger spielen“, sagte LSV-Spieler Daniel Mikuljanac am Freitagabend.

BV 05 ist zielstrebig

Zielstrebigkeit bewies dagegen ein eigentlicher Underdog. Der B-Ligist BV Lünen fuhr in der Gruppe B gleich zwei Siege ein, führt die Tabelle momentan an. Gegen den SV Preußen Lünen gewannen die Geister mit 5:2, später folgte der bereits erwähnte 5:2-Sieg gegen Wethmar. „Wir haben damit schon gerechnet. Wir haben gute Zocker in der Halle, einen guten Torwart und haben Patrick Fischer dazubekommen. Man merkt, dass die Jungs Bock haben und weiterkommen sollen“, so BV05-Trainer Dennis Gerleve.

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Die mit Abstand beste und spannendste Partie am Freitagabend zeigten Turniermitfavorit und A-Ligist SG Gahmen sowie der Bezirksligist BV Brambauer. Nach einem wilden Hin und Her mit Zeitstrafen, Unterbrechungen und einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung der Gahmener, trennten sich die beiden Teams noch mit einem leistungsgerechten 2:2-Remis. Allen voran der Gahmener Anhang machte lautstark auf sich aufmerksam, bejubelte die Treffer der SGG mit Fahnen. Die Gahmener haben sich eine gute Ausgangslage für den Samstag erspielt. Die zweite Partie gegen den A-Liga-Spitzenreiter SV BW Alstedde, der insgesamt enttäuschte, entschied Gahmen deutlich mit 8:3 für sich. Alstedde droht nach zwei Niederlagen so schon der Knockout.

BVB spielt geschlossen

Der BV Brambauer, bei dem überraschend Keeper Jörg Lemke im Tor stand, hat nach dem ersten Vorrundentag ebenfalls gute Chancen auf den Halbfinaleinzug. Ihre Auftaktpartie gegen den A-Ligisten und Ausrichter VfB Lünen gewannen die Brambaueraner, die sich sehr geschlossen zeigten, mit einem souveränen 3:0.

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