Lüner SG bricht Bestzeiten beim International Spring Swin Festival

Schwimmen

International Spring Swin Festival - Trainer Matthias Hövener hatte sich dieses Schmankerl ausgedacht, um sein Team für gute Leistungen zu belohnen. Das Festival gehört zu den größten Jugendschwimmfesten Europas und ist international top besetzt.

LÜNEN

22.03.2012, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz großer Konkurrenz brachte Benedikt Oehl (Jg. 94) eine Medaille mit nach Hause.

Trotz großer Konkurrenz brachte Benedikt Oehl (Jg. 94) eine Medaille mit nach Hause.

Für die Lüner war es die erste Teilnahme an solch einem Riesenevent.

Internationale Luft schnuppern  In der altehrwürdigen Münchener Olympiahalle waren insgesamt 973 Aktive aus zwölf verschiedenen Nationen. Neben Nationalschwimmern aus Deutschland, Österreich und Slowenien waren sogar Aktive aus den Vereinigte Arabische Emiraten angereist. Bei solch hohem Niveau galt es für das Team der SG in erster Linie, internationale Luft zu schnuppern und sich weltweit zu messen. Dementsprechend groß war vor allem bei den Jüngeren die Aufregung vor dem ersten Start. Insgesamt gingen Höveners Schützlinge 70 mal ins Wasser und zeigten beachtliche Leistungen.Finals unter Flutlicht

Und auch Medaillen brachten die Lüner mit nach Hause: Marius Glajcar (Jg. 96) und Benedikt Oehl (Jg. 94) gelang trotz großer Konkurrenz der Sprung aufs Treppchen. So holte sich Glajcar über 200 m Schmetterling den Sieg. Damit ließ er nicht nur die anderen in seinem Jahrgang deutlich hinter sich, sondern schwamm auch auf Platz 30 in der Deutschen Bestenliste vor.

Immerhin zwei zweite Plätze sicherte sich Oehl in der Juniorenwertung über 100m und 200m Schmetterling. Absolutes Highlight der Head Trophy waren die Finals über die Sprintstrecken, die unter Flutlicht geschwommen wurden. Und auch die SG Lünen erfreute sich an diesem Spektakel, hatte sich Oehl doch für das offene Finale über 50 m Schmetterling qualifiziert.Jüngere Jahrgänge wuchsen über sich hinaus

Dort trat er gegen den ehemaligen Kurzbahneuropameister Johannes Dietrich an, der das Finale gewann. Der Lüner Schmetterling-Spezialist belegte einen guten siebten Platz. Aber auch die übrigen Lüner überzeugten ihren Trainer, dass sie die Teilnahme an einem solchen Event zu schätzen wissen.

Gerade die jüngeren Jahrgänge wuchsen über sich hinaus und schwammen reihenweise Bestzeiten. Für Katharina Marx (Jg. 99) und Lennard-Alexander Raabe (Jg. 98) gab es sogar bei fünf Starts fünf neue persönliche Rekorde. Und Daniel Pisalski (Jg. 97) kratze über 100m Freistil an der magischen 1:00 Minuten-Grenze.

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