Lüner SV hat den Klassenerhalt fast sicher - Die Übersicht

Handball

Im Kampf um den Klassenerhalt benötigt Frauenhandball-Landesligist Lüner SV noch einen Punkt, um den direkten Klassenerhalt zu sichern. Lediglich um die Ehre geht es nur noch für Handball-Verbandsligist SuS Oberaden. Hier finden Sie die Übersicht zum Spieltag der überkreislich spielenden heimischen Handball-Teams.

LÜNEN

, 14.04.2016, 15:55 Uhr / Lesedauer: 3 min
Mnady Schwinger und die LSV-Frauen benötigen nur noch einen Punkt, um auf der ganz sicheren Seite zu sein. Falls aber der direkte Konkurrent DJK Westfalia Hörde in Kamen Punkte lässt, hätten die LSV-Frauen den Klassenerhalt auch so sicher.

Mnady Schwinger und die LSV-Frauen benötigen nur noch einen Punkt, um auf der ganz sicheren Seite zu sein. Falls aber der direkte Konkurrent DJK Westfalia Hörde in Kamen Punkte lässt, hätten die LSV-Frauen den Klassenerhalt auch so sicher.

Verbandsliga 2 TuS Bommern – SuS Oberaden Samstag, 19.30 Uhr, Bommerfelder Ring, Witten

Im vorletzten Saisonspiel müssen die „Cobras“ beim direkten Tabellennachbarn ran. Bommern ist Neunter, Oberaden Zehnter. „Bommern hat eine eingespielte Mannschaft. Die erste Sieben ist schon stark“, sagt Oberadens Kapitän Mats-Yannick Roth.

Vor allem die Jung-Brüder Fabian und Marius im Rückraum auf der Spielmacher-Position und auf der Rückraum-Linken-Position sind stets torgefährlich. „Die beiden hatten wir im Hinspiel gut im Griff. Wir müssen zusehen, dass das auch im Rückspiel gut klappt“, so Roth.

Fabian Jung steht mit 167 Treffern auf Platz zwei der Torschützenliste der gesamten Verbandsliga 2. Vor ihm gilt besondere Vorsicht.

Frauen-Verbandsliga 2 VfL Brambauer – TV Germ. Kaiserau Sonntag, 18 Uhr, Diesterwegstraße 7a, Lünen

„Wir wollen im letzten Spiel noch einmal Vollgas geben“, sagt Trainer Uli Richter. Dabei geht es für beide Mannschaften um nichts mehr. Das Frauen-Team von Kaiserau wird in der neuen Saison aufgelöst. Demnach gibt es in der Verbandsliga 2 einen Absteiger weniger. Die Spielerinnen und Trainer des TVG schließen sich anderen Vereinen wie Schwerte-Westhofen, Königsborn und Hamm an.

Im Hinspiel hatte der VfL Brambauer beim 27:29 nur knapp das Nachsehen. Der Coach hofft, dass es diesmal besser wird. „Auch wenn wir eine eher schwache Rückrunde gespielt haben, muss ich den Zusammenhalt meiner Mannschaft einfach mal loben. Sie ist noch weiter zusammengewachsen und gibt sich nicht auf. Das finde ich super. Die Neuen haben sich auch toll integriert“, so Richter.

Frauen-Landesliga 3 Lüner SV – DJK SW Gelsenkirchen-Süd Sonntag, 18 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen

Da aus der Verbandsliga der TVG Kaiserau seine Mannschaft zur neuen Saison komplett abmeldet, wird es einen Absteiger weniger geben. Dies hat auch Auswirkungen auf die Landesliga 3, in der der LSV auf Punktejagd geht. „Bei uns wird es demnach auch einen Absteiger weniger geben. Der Vorletzte spielt die Relegation und der Letzte steigt ab“, erklärt LSV-Trainer Marcel Mai. Zuvor war vorgesehen, dass die beiden Letzten absteigen und der Drittletzte die Relegation spielt. Das spielt wiederum den LSV-Frauen in die Karten.

Auf dem drittletzten Tabellenplatz befindet sich momentan noch der Lüner SV. Falls das Team es schafft, diesen Rang am letzten Spieltag zu verteidigen, würde das direkten Klassenerhalt bedeuten. Im schlimmsten Fall kann Lünen nur noch auf den vorletzten Platz abrutschen, wenn es gegen den Fünften Gelsenkirchen-Süd verliert und der Vorletzte DJK Westfalia Hörde beim TuS Kamen gewinnt.

„Auch das wäre kein Beinbruch. Dann hätten wir mindestens die Relegation“, sagt Mai. Der Coach hofft aber, dass seine Mannschaft mit einem Punktgewinn gegen Gelsenkirchen den Klassenerhalt ohne die Relegation festigt.

Bezirksliga 5 VfL Brambauer – Jahn Dellwig Samstag, 19.30 Uhr, Diesterwegstraße 7a, Lünen

Dank des 34:29-Sieges zuletzt in Overberge kann dem VfL Brambauer niemand mehr Platz zwei nehmen. „Wir freuen uns, dass wir die Relegation erreicht haben. Wir wollen aber die letzten beiden Spiele nutzen, um uns weiter Selbstvertrauen für die anstehenden schweren Spiele in der Relegation zu holen“, sagt Brambauers Trainer Nadim Karsifi.

Eine ordentliche Portion Selbstvertrauen kann der VfL jetzt gegen Schlusslicht TuS Jahn Dellwig tanken. Dellwig ist bereits abgestiegen, kann sich nicht mehr retten. Im Hinspiel gelang Brambauer ein 32:19-Sieg. Damals spielte die Mannschaft um Karsifi sowohl im Angriff als auch in der Deckung gut. Ein deutlicher Erfolg soll auch jetzt im Rückspiel herausspringen.

TV Ennigerloh – Lüner SV Samstag, 18.30 Uhr, Berliner Str. 17, Ennigerloh

Seit fünf Spielen ist der Lüner SV jetzt ohne Punkterfolg. Immer wieder musste Trainer Jürgen Weber kurzfristig personelle Änderung vornehmen, da viele Akteure verletzt sind und arbeitsbedingt nicht auflaufen konnten. Immer wieder war das Improvisationstalent gefragt. Bis zur 50. Spielminute löste der LSV seine Aufgabe meist auch gut. Dann ließen aber oft die Kräfte nach.

Eine ähnliche Personalsituation hat Lünen auch jetzt in Ennigerloh. „Wir machen aber das Beste draus“, sagt Coach Jürgen Weber. Ennigerloh hat genau wie Lünen 15:33-Punkte. Dafür hat der Gastgeber aber die bessere Defensive. Lünen hingegen ist stärker im Angriff, hat satte 31 Tore mehr geworfen. Im Hinspiel hatte auch Lünen mit 38:31 die Nase vorn.

Bezirksliga 5 RSV Altenbögge – SuS Oberaden II Samstag, 18 Uhr, Pestalozzistr., Bönen

Altenbögge kann mit einem Sieg gegen Oberaden II die Meisterschaft klar machen. „Wir wollen versuchen, die Meisterfeier zu verschieben. Wir feiern lieber selbst, als anderen Teams dabei zuzuschauen“, sagt SuS-Trainer Björn Grüter.

Eine Rechnung hat Oberaden II auch mit Blick auf das Hinspiel offen. Damals verlor der SuS deutlich mit 22:31. In Tino Stracke hat der Gastgeber zudem einen Akteur, der aus dem Rückraum immer torgefährlich ist. „Durch die Bank ist Altenbögge gut besetzt. Da müssen wir aufpassen“, so Grüter.

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