Lüner SV hat durch späten Start „etwas an Rhythmus verloren“ - Zwei Neuzugänge vor Ligadebüt

mlzWestfalenliga

Etwas verspätet startet der Lüner SV aus der Winterpause, laut Trainer Christian Hampel war die Pause nicht optimal für seine Mannschaft. Gegen Sinsen stehen zwei Neuzugänge vor ihrem Ligadebüt.

von Carl Brose

Lünen

, 21.02.2020, 14:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon zwei Mal hätte der Lüner SV zum Start aus der Winterpause in die Westfalenliga-Saison antreten sollen. Doch sowohl das Spiel gegen den TuS Sinsen, als auch das Kellerduell gegen YEG Hassel wurden kurzfristig abgesagt. Für den LSV nicht ganz optimal, denn nach einer erfolgreichen Wintervorbereitung fieberte die Mannschaft dem Spiel gegen Sinsen vor zwei Wochen bereits entgegen.

Nun soll es am Sonntag endlich losgehen, dann steht der Nachholtermin für das verpasste Sinsen-Spiel an (Anstoß 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen). „Wir haben natürlich jetzt etwas an Rhythmus verloren, den wir vor zwei Wochen noch hatten. Aktuell sind wir schwierig einzuschätzen, weil wir seit zwei Wochen kein Spiel mehr hatten. Es wird also ein typisches Auftaktspiel, bei dem wir noch nicht ganz wissen, wo wir stehen“, sagt der Lüner Trainer Christian Hampel über den verspäteten Start in die zweite Saisonhälfte.

Jetzt lesen

Der Lüner SV versuchte, noch ein Testspiel gegen RW Ahlen einzuschieben, doch das habe sich aus terminlichen Gründen nicht ergeben. So konnten nur einige Spieler der ersten Mannschaft am vergangenen Sonntag bei der Bezirksliga-Partie der zweiten Mannschaft gegen den TuS Eichlinghofen etwas Spielpraxis sammeln. Bei dem 4:3-Erfolg kamen unter anderem Matthias Drees, Talha Temur, Fabian Pfennigstorf und Nikolas Friedberg zum Einsatz.

Jetzt lesen

Durch die lange Pause sieht Hampel auch Probleme auf seine Mannschaft zukommen: „Das ist vor allem eine Kopfgeschichte. Wir haben natürlich sehr auf den ursprünglichen ersten Termin hingearbeitet im Training. Da hatten wir vor zwei Wochen ein richtig gutes Gefühl, haben die Wochen zuvor gut gespielt. Das fehlt jetzt natürlich ein bisschen.“ So ist nun etwas Ungeduld beim Lüner SV aufgekommen, trotzdem sei die Lust auf das Spiel gegen Sinsen groß.

Dabei sollen auch die Winterneuzugänge zu ihren ersten Ligaeinsätzen kommen. Mit Talha Temur steht dem LSV auch ein neuer Stürmer zu Verfügung. „Er bringt genau das mit, was wir in unserer aktuellen Situation brauchen. Er ist sehr engagiert und spielt mit einem großen Herz, dazu hat er eine starke Physis. Er macht sicherlich noch nicht immer alles richtig. Trotzdem tut er uns sehr gut“, so Hampel. Dazu steht auch Nikolas Friedberg vor seinem Westfalenligadebüt für den Lüner SV. Verteidiger Robin Gordon brauche nach seiner Verletzung allerdings noch zwei Wochen, bis er wieder einsatzbereit wäre.

Jetzt lesen

Hampel kann den Auftakt nun kaum mehr abwarten: „Die Vorfreude bei mir ist groß, das erwarte ich natürlich auch bei den Jungs. Immer nur zu trainieren nervt die natürlich auch, umso größer muss jetzt die Lust auf Sonntag sein.“ Aktuell trennt die Lüner nur das Torverhältnis von den Abstiegsrängen. Ein Sieg gegen Sinsen wäre deshalb schon fast Pflicht, um nicht noch tiefer unten reinzurutschen.

Lesen Sie jetzt