Lüner SV II gibt sich nach turbulenten Wochen vor dem wichtigen Kellerduell selbstbewusst

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Mutig wolle man spielen, heißt es aus dem Lager des Lüner SV II. Gegen den Holzwickeder SC II gibt der neue Teamverantwortliche die Richtung vor. Es ist schon jetzt ein wichtiges Spiel.

Lünen

, 02.11.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zahllose Verletzte, zwei neue Trainerteams binnen weniger Wochen und ein Kader, der durch viele C-Liga-Fußballer aufgefüllt wird: Hinter dem Bezirksliga-Team des Lüner SV II liegt eine turbulente Phase. Sportlich schlägt sich der LSV allerdings bislang sehr achtbar. Jetzt kommt das erste immens wichtige Spiel.

Nach zwei kämpferisch starken Leistungen, aber eben auch zwei Niederlagen ist der Lüner SV II auf dem letzten Tabellenplatz der Bezirksliga 8 angekommen. Diesen können die Rot-Weißen am Sonntag (14.30 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen) wieder verlassen - und das aus eigener Kraft. Dafür muss aber etwas Zählbares her. Beim LSV gastiert der Holzwickeder SC II, der mit acht Punkten einen Zähler vor den Lünern liegt.

Abstiegskampf pur also schon Anfang November. Ein Blick auf die Tabelle der Bezirksliga 8 zeigt: Schon jetzt hat mit Holzwickede, dem LSV, Westfalia Wethmar und dem FC Roj eine Vierergruppe aktuell den Anschluss an das Tabellenmittelfeld verloren. Drei Mannschaften steigen am Ende der Saison in die Kreisliga A ab.

Lüner SV II schaut nur auf sich selbst

Beim LSV gibt man sich kämpferisch - und das muss man auch. Schließlich ist der vor der Saison gebildete gemeinsame Kader von erster und zweiter Mannschaft verletzungsbedingt mittlerweile arg ausgedünnt. Hinzu kommt der Abgang eines für die Reserve in den vergangenen Jahren wichtigen Trios. Spieler aus der dritten Mannschaft - die wurde vor der Saison neu in der Kreisliga C angemeldet - springen derzeit in die Bresche. „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf das Feld schicken“, sagt Mannschaftsverantwortlicher Ugur Gülsen.

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Von Abstimmungsproblemen zwischen verbliebenen Spielern der Reserve und hochgerückten Akteuren aus der Dritten will er nichts wissen. „Es sind alle Spieler des Lüner SV. In welcher Mannschaft sie spielen, ist irrelevant“, sagt Gülsen.

Ugur Gülsen: „Wir spielen immer mutig“

Stattdessen gibt man sich in Schwansbell selbstbewusst. „Wir spielen immer mutig“, so Gülsen. Eine konkrete Vorbereitung auf den Gegner gebe es demnach nicht. Der LSV konzentriert sich auf sich, will irgendwie punkten, um den Anschluss an die Kontrahenten im Abstiegskampf nicht zu verlieren. „Ob sie Erster oder Letzter sind, das ist uns egal. Für uns zählt jeder Gegner gleich“, so Gülsen.

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Gegner Holzwickede startete katastrophal in die Saison. Zuletzt stabilisierte sich der HSC aber, ist seit drei Spielen unbesiegt und überholte in dieser Zeit die Lüner. „Wir müssen alles geben, damit wir diese Spiele auch gewinnen“, sagt Gülsen. Der Rest sei unwichtig.

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