Lüner SV rechnet mit einem harten Heimspiel gegen die SG Finnentrop/Bamenohl

Fußball-Westfalenliga

Westfalenligist Lüner SV empfängt am Sonntag den Tabellendritten SG Finnentrop/Bamenohl. Vieles spricht für die Sauerländer. Die Heimstärke dagegen ist das Plus der Lüner.

Lünen

, 15.03.2019, 17:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marcel Ramsey (2.v.l.) glich im Hinspiel gegen Finnentrop spät zum 1:1 aus für die Lüner. In der Nachspielzeit verloren die Rot-Weißen dennoch gegen den damaligen Tabellennachbarn.

Marcel Ramsey (2.v.l.) glich im Hinspiel gegen Finnentrop spät zum 1:1 aus für die Lüner. In der Nachspielzeit verloren die Rot-Weißen dennoch gegen den damaligen Tabellennachbarn. © Günther Goldstein

Wenn sich der Fußball-Westfalenligist Lüner SV in den letzten Wochen und Monaten auf etwas verlassen konnte, dann war es seine Heimstärke. Dieser Vorteil allein wird am Sonntag, 17. März, nicht genügen. Mit dem Tabellendritten SG Finnentrop/Bamenohl ist eines der stärksten Teams der Liga zu Gast in der Lippestadt (15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen).

Westfalenliga 2

Lüner SV – SG Finnentrop

„Da müssen wir schon einen guten Tag haben. Defensiv müssen wir einen sehr guten Tag haben“, sagt Lünens Trainer Mario Plechaty vor dem Duell am Sonntag. Er ist voller Lob für den Gegner: „In Finnentrop wird ein toller Job gemacht. Die SG hat einen guten Trainer und einen guten Kader. Im letzten Jahr war Finnentrop schon offensiv sehr stark und hat sich nun gezielt in der Defensive verstärkt. Hut ab auch vor der tollen Hinrunde, die sie gespielt haben.“

Seit sieben Ligaspielen ist der LSV-Gegner nun ungeschlagen. Im Februar gewann die Elf von Trainer Ralf Behle mit 1:0 beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten RSV n Meinerzhagen. Davon wollen sich die Rot-Weißen allerdings nicht beeindrucken lassen. „Ich mache mir da zuHause auch wenig Sorgen. Wir wollen uns nicht nur hinten rein stellen, sondern auch mutig nach vorne spielen. Es wird ein hartes Spiel und es kann in beide Richtungen gehen“, glaubt Plechaty.

Der Optimismus begründet sich nicht bloß in der Heimstärke. Zum einen bleibt das Lüner Ziel einer Top-Sechs-Platzierung auch trotz der 2:4-Pleite beim SC Neheim und derzeit Rang neun in greifbarer Nähe. Zum anderen zeigte der LSV am Mittwoch beim 2:1-Pokalerfolg beim Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Bövinghausen eine gute Partie. Als Antwort auf das 2:4 in Neheim will Plechaty das allerdings nicht verstanden wissen: „Das Pokalspiel war gut und gibt sicher Selbstvertrauen. Es sind jedoch zwei verschiedene Wettbewerbe. Das trenne ich total. Zumal wir in Neheim bis auf die ersten 15 Minuten eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben. Das war aber kein normaler Spieltag bei dem starken Wind“, so Plechaty.

Yasin Acar und Davut Denizci haben sich am Mittwoch gegen Bövinghausen verletzt, könnten am Sonntag aber bereits wieder einsatzbereit sein. Ali Bozlar hat sich am Dienstag im Training verletzt. Sein Einsatz ist fraglich. Mirza Basic fällt weiter aus.

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