Lüner SV rüstet mit Rückkehrern weiter auf

mlzFußball-Westfalenliga

Die Westfalenliga-Fußballer des Lüner SV rüsten weiter für die neue Saison auf. Jetzt wurden in den Geschäftsräumen des Vorsitzenden Imdat Acar weitere Spieler vorgestellt.

von Dirk Buschmann

Lünen

, 07.03.2019, 15:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Lüner SV hat sich weiter verstärkt – vorwiegend mit ehemaligen Lüner Jungs. Dabei fällt vor allem ein Name ins Auge: Dogus Can Acar, knapp 21 Jahre altes LSV-Eigengewächs, aus der A-Jugend zum Stammkeeper der erfolgreichen zweiten Mannschaft aufgestiegen und für kommende Saison als Reservetorwart der Westfalenliga vorgesehen. Der Sohn des Vereinsvorsitzenden „erhält dafür aber keinen Extrabonus“, stellte der Vater und LSV-Chef klar. Zumal der designierte Stammtorhüter ebenfalls LSV-Meriten vorweisen kann: Daniel Drees (geboren 1987) spielte in der Jugend für die „Löwen“ und war unter Trainer Christian Hampel von 2010 bis 2013 am Wiederaufstieg aus der Bezirks- in die Landesliga beteiligt. 2013 wechselten Hampel und Drees zum FC Iserlohn, wo Drees laut Hampel zum „wohl besten Torwart der Liga“ avancierte – nun kehren beide nach sechs Jahren nach Lünen zurück, gemeinsam mit Abwehr-Ass Philipp Herder, der noch 2015 für den LSV spielte.

Starker Linksverteidiger

Mit Drees, und Herder und dem zuvor bereits vorgestellten Johannes Zottl (zuvor 1860 Rosenheim, Regionalliga Bayern) kommt Sascha Ernst (Jg. 1991) vom Hemberg nach Schwansbell. Vor seinem FCI-Engagement spielte Ernst bei der Hammer SpVgg und beim damaligen SV Holzwickede. Der laufstarke und technisch versierte Ernst gilt als einer der besten Linksverteidiger der Westfalenliga.

Der vierte „Neuzugang“ ist ebenfalls ein Rückkehrer, war aber nie wirklich weg: Kein Vereinswechsel, sondern berufliche Gründe hatten Fabian Pfennigstorf vom Toreschießen abgehalten. Beim Lüner Publikum hat sich bereits mit zwei Rückrunden-Toren zurückgemeldet. Pfennigstorf wird ab der Saison 19/20 mit Johannes Zottl im Sturm agieren.

Der 19-jährige Emanuel Lucau aus der Westfalenliga-Jugend von Rot-Weiß Ahlen ist zunächst noch für die A-Jugend vorgesehen. Alles in allem steht die aktuelle LSV-Transferpolitik unter dem Motto: „Zurück zu den Wurzeln – Lüner Jungs heimholen“. Mit vier Spielern, dem Sportlichen Leiter und Trainer Marc Woller kommen viele bekannte Gesichter zurück zum Lüner SV nach Schwansbell.

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