Lüner SV will mit besserer Leistung überzeugen

Fußball: Westfalenliga

Spiel gewonnen, Leistung bescheiden – so lässt sich das erste Saisonspiel des Fußball-Westfalenligisten Lüner SV kurz zusammenfassen. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Wochenende beim TuS Sinsen pochen die Lüner am Sonntag im Heimspiel gegen die DJK TuS Hordel daher auf eine spielerische Leistungssteigerung.

LÜNEN

, 18.08.2017, 16:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Adem Cauk (l.), hier gegen seinen früheren Mitspieler Dennis Adamczok, erwischte vergangenen Sonntag in Sinsen keinen guten Tag. Nicht ausgeschlossen, dass Trainer Mario Plechaty am Sonntag Veränderungen vornimmt.

Adem Cauk (l.), hier gegen seinen früheren Mitspieler Dennis Adamczok, erwischte vergangenen Sonntag in Sinsen keinen guten Tag. Nicht ausgeschlossen, dass Trainer Mario Plechaty am Sonntag Veränderungen vornimmt.

Fußball: Westfalenliga 2 Lüner SV - DJK TuS Hordel Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

Am vergangenen Sonntag war es das nötige Quäntchen Glück, das dem Lüner SV die nicht unbedingt eingeplanten drei Punkte in Sinsen bescherte. So weit, so gut. Dass das rein vom Papier her ein guter Start für die Lüner war, ist unbestritten. Gegen Hordel soll aber vor allem die Spielgestaltung anders aussehen. Da wollen die heimstarken Lüner wieder fußballerisch überzeugen. Offensiv für Furore sorgen. Und sich möglichst viele Tormöglichkeiten erarbeiten. „Alle müssen jetzt Gas geben. Wir müssen uns mehr Chancen erspielen, damit die Defensive entlastet wird“, sagt LSV-Trainer Mario Plechaty.

Optionen hat der Lüner Coach dafür en masse. Florian Juka und Samet Akyüz, beide zuletzt im Urlaub, werden aller Voraussicht nach in den Kader zurückkehren und Druck auf die anderen Offensivkräfte ausüben. Und auch Alihan Kurgan machte zuletzt einen guten Eindruck. „Er wird immer fitter“, lobt Plechaty.

Gesetzt scheint vorne aktuell wohl nur Fabian Pfennigstorf, dem der Siegtreffer in Sinsen gelang. „Ich erwarte jetzt von allen mehr. Wir werden reagieren, wenn es nötig ist“, mahnt Plechaty. Davon nicht betroffen sind Daniel Mikuljanac, Luis Asante, Ersin Kusakci und Ali Botzlar. Das Quartett fehlt den Lünern noch verletzungsbedingt.

Gast unter Druck

Anders als der LSV, der befreit aufspielen kann, steht der Gast aus Hordel schon unter Druck. Im ersten Spiel patzte der TuS zuhause, fing sich gegen die Spielvereinigung Erkenschwick eine bittere 0:1-Niederlage. Der Vorjahresfünfte schielt eigentlich auf die obere Tabellenregion, kann sich eine zweite Niederlage zu solch einem frühen Zeitpunkt nicht erlauben. Plechaty weiß, was auf sein Team zukommen wird.

Die Stärken Hordels sieht er auf den Außenbahnen. „Da müssen wir aufpassen und mutig auftreten“, sagt der Lüner. In der vergangenen Saison bot Lünen schon zwei bärenstarke Spiele gegen Hordel (5:1, 3:0). Plechaty ist auch dieses Mal optimistisch. Sein Gegenüber David Zajas hingegen muss den Ausfall seines Neuzugangs Milko Trisic verkraften, der sich gegen Erkenschwick verletzt hatte – ein harter Schlag für die Gäste. 

LIVETICKER
Die Partie des Lüner SV gegen den DJK Tus Hordel gibt es am Sonntag ab 15 Uhr bei uns im Liveticker.

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