Lüner SV will mit Lockerheit und Ehrgeiz zum Sieg

Fußball: Westfalenliga

Nach drei Remis in Folge sucht der Westfalenliga-Dritte Lüner SV im Heimspiel am Sonntag den Weg zurück in die Erfolgsspur. Zu Gast in der Kampfbahn Schwansbell ist dann der Tabellenzehnte aus Olpe – eine „Wundertüte“ für LSV-Coach Mario Plechaty.

LÜNEN

, 28.10.2016, 15:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit Ricardo Ribeiro (rechts) fehlt den Lünern morgen ein wichtiger Mann im Sturm.

Mit Ricardo Ribeiro (rechts) fehlt den Lünern morgen ein wichtiger Mann im Sturm.

Fußball: Westfalenliga 2 Lüner SV - SpVg Olpe Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

„Vor der Saison galt SpVg Olpe für viele als einer der Favoriten. Olpe hat einen guten Kader, einen erfahrenen Trainer und ist körperlich gut“, erklärt Plechaty und betont: „Auswärts hat Olpe besser abgeschnitten als zu Hause. Wir werden alles abrufen müssen.“ Am besten sollten die rot-weißen Akteure so eine Leistung wie beim 2:2 in Kirchhörde zeigen. Zwar war das Ergebnis in der Vorwoche nicht optimal, doch die Reaktion auf die eher schwachen Spiele zuvor überzeugte Plechaty: „Ich erwarte, dass wir wieder so mutig spielen. Wir müssen jedoch leider umstellen.“

Ohne Ekici und Ribeiro

Denn ohne den verletzten Volkan Ekici und den gesperrten Ricardo Ribeiro fallen beim LSV zwei wichtige Leute für die Offensivarbeit aus. Zwei kreative Leute seien es, die dem Lüner Trainer da fehlen. Plechaty: „Sie sind sehr ballsicher und gut in Eins-gegen-eins-Situationen. Jetzt müssen wir unsere Spielweise ändern.“ Der Kader sei aber breit genug, bestückt mit Alternativen für die Offensive. Parnell Hegngi beispielsweise befand sich zuletzt in einem „kleinen Loch“, so Plechaty. Im Training überzeugte er jetzt wieder. Aboubakar Fofana ist nun spielberechtigt und steht im Kader. 

Einen Plan habe Plechaty im Hinterkopf, aber endgültig entscheide sich das erst nach dem Abschlusstraining. „Jetzt stehen wichtige Wochen an, wenn wir oben mitspielen möchten. Dann sollten wir gerade auch zu Hause punkten“, so Plechaty. „Wir gehen locker, aber mit dem nötigen Ehrgeiz an die Sache heran.“ Wenn es spielerisch mal nicht rund laufe, müsse das auch läuferisch und kämpferisch kompensiert werden.

Beim Olper Team des ehemaligen Leverkusener Bundesligaprofis und 20-fachen polnischen Nationalspielers Marek Lesniak sieht es personell nicht besonders gut aus. Im Vergleich zum 5:1-Sieg über Neheim in der Vorwoche fehlen dem Coach drei Stammspieler: Oliver Ziegler ist gesperrt , Philipp Bredebach ist verletzt und David Ohm privat verhindert. „Doch wir haben andere Jungs, die sich mit den Teams in der Liga messen wollen“, sagt Lesniak, der hofft, die drei Akteure gut ersetzen zu können. Er wisse, was sein Team beim Lüner SV erwartet: „Der LSV gehört zu den spielstärksten Mannschaften. Von der Spielanlage her sehe ich Lünen noch vor Herne und Hordel. Doch wir wollen uns nicht kampflos ergeben. Durch die zwei Siege nach holprigem Start haben die Jungs jetzt Blut geleckt.“

LIVETICKER
Die Partie des Lüner SV gegen die SpVg Olpe gibt es am Sonntag ab 15 Uhr bei uns im Liveticker.

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