Lüner SV zeigt starke Leistung gegen Spitzenreiter - und alle weiteren Handball-Ergebnisse

Handball

Der Lüner SV unterstreicht seinen guten Saisonstart mit dem nächsten Sieg. Brambauers Keeper verletzte sich beim Warmmachen. Und auch für die zweite Mannschaft des VfL lief es nicht rund.

Lünen, Brambauer

, 03.11.2019, 21:57 Uhr / Lesedauer: 3 min
Lüner SV zeigt starke Leistung gegen Spitzenreiter - und alle weiteren Handball-Ergebnisse

Thia Schmidt war die treffsicherste Schützin in der Sieben von Marcel Mai. © Günther Goldstein

Frauen-Verbandsliga 2
Lüner SV – HSG Hohenlimburg 23:20 (15:9)

Der Lüner SV lag beim 0:1 das einzige Mal in Rückstand. Insgesamt fand Lünen aber gut ins Spiel und hat genau das umgesetzt, was es sich vor der Partie vorgenommen hat: In der Deckung wurde gut und aggressiv angepackt. Im Angriff purzelten die Tore mit viel Tempo fast von allein. „Wir haben prima verschoben und haben gut Druck nach vorn gemacht. Das hat mir wirklich gut gefallen“, lobte Trainer Marcel Mai. So erspielte sich sein Team zur Pause bereits eine 15:9-Führung.

Im zweiten Durchgang lief es allerdings schleppender. „Da haben wir allmählich den Faden verloren, haben nicht mehr so flüssig wie noch in Halbzeit eins gespielt“, ärgerte sich Mai. Unter anderem lag dies auch an der Torausbeute, die nicht mehr so gut war. Gleich drei Siebenmeter wurden ausgelassen. Zudem vergaben die Rot-Weißen auch noch weitere gute Chancen.

Das führte dann dazu, dass die HSG Hohenlimburg immer weiter herankam und der Lüner SV hektisch wurde. „Dann haben wir uns aber wirklich toll präsentiert, haben gekämpft und uns ins Spiel zurückgebissen“, lobte Mai und legte nach: „Wir haben in den entscheidenden Momenten die richtige Entscheidung getroffen.“

Am Ende sicherte sich der Lüner SV einen verdienten Sieg und darf sich nun über einen gelungenen Saisonstart mit 6:2-Punkten freuen. „Damit können wir wirklich gut leben. Meine Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das war eine wirklich tolle Leistung“, kommt Mai nicht aus dem Schwärmen heraus. Beste Werferin war Thia-Carolin Schmidt, die siebenmal einnetzte.

Bereits am Mittwoch, 6. November, geht es für den Lüner SV weiter. Dann trifft der LSV im Nachholspiel auswärts auf die SG Menden Sauerland Wölfe.

Lüner SV: Schink/Klostermeier – Lienke (1), Koeppen, Hinz (3/1), Lohölter (1), T.-C. Schmidt (7/3), J. Krause, A. Schmidt (4), Verhasselt, Rempe (2), Dressler (2), Geisler

Landesliga 3
SV Westerholt – VfL Brambauer 33:24 (15:15)

Die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer haben in dieser Saison einfach kein Glück mit ihrem Personal: Im Auswärtsspiel beim SV Westerholt am Samstagabend reiste Brambauer ohnehin schon mit einem Mini-Kader an. Beim Aufwärmen verletzte sich dann noch eine weitere Person.

Keeper Marc Sträde sprang während des Warmmachens die Kniescheibe heraus. Trainer Björn Grüter hatte dann nur noch acht Feldspieler und einen Keeper zur Verfügung. „Ich weiß gar nicht, was in dieser Saison los ist. Irgendwie haben wir die Seuche“, kann es Grüter kaum glauben, dass er so viele verletzte Spieler in seinen Reihen hat.

Auch wenn die Ausgangslage in Westerholt unglücklich war, kämpfte der VfL und gestaltete die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. „Wir haben genau das umgesetzt, was im Training besprochen wurde. Die Einstellung war super“, freute sich Grüter. Im Vergleich zur Heimniederlage zuvor gegen den SuS Oberaden II zeigte Brambauer eine deutliche Leistungssteigerung. Allerdings versäumte es der VfL, sich zur Pause abzusetzen (15:15). „Zwei, drei Fehler zum Ende der ersten Halbzeit waren dann zu viel. Wir hätten durchaus führen können“, analysierte Grüter.

Im zweiten Durchgang kam Brambauer wieder ordentlich ins Spiel. Doch aufgrund der fehlenden Alternativen auf der Bank ging dem Team allmählich die Puste aus. „Am Ende waren es zu viele Fehler. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach zu hoch ausgefallen“, so Grüter. Hinzu kam, dass der einzige Torwart Manuel Welski in der 50. Minute eine Zeitstrafe kassierte und der VfL in der Zeit ohne wirklichen Torhüter agierte. Mats Gärtner stellte sich zwischen die Pfosten, bekam aber keine Hand an den Ball.

VfL Brambauer: Welski – Richter (1), Ziepel (2), L. Langmann, Wißemann (7/2), Gärtner, Pape, Pohl (5), Sporbeck (9)

Bezirksliga Hellweg
TV Werne – VfL Brambauer II 36:25 (17:9)

Auch am fünften Spieltag reichte es für Bezirksligist VfL Brambauer II nicht für einen Punktgewinn. Die Bezirksliga-Handballer mussten sich deutlich beim TV Werne am Samstagabend mit 25:36 geschlagen geben. Dabei trat der VfL II ohne seinen Coach Dominik Schidlowski an. Er wurde von Spieler und Co-Trainer Lars Surkamp vertreten. Der VfL II lief stets einen Rückstand hinterher. Schon nach sechs Minuten setzte sich Werne auf 4:1 ab, baute seine Führung bis zur 20. Minute auf 11:5 aus und ging zur Pause mit 17:9 in die Kabine. Die Gastgeber ließen nicht locker. Werne drückte dem Spiel seinen Stempel auf, führte beim 22:12 erstmals mit zehn Toren Unterschied. Brambauer verlor auch in der Höhe verdient und bleibt Vorletzter.

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