Lüner Trainer geben ihre Einschätzung zur WM

Fußball

Nur noch wenige Tage, dann beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Auf die Fans warten 64 Spiele, bei denen auch die Trainer der Amateur-Vereine ganz genau hinschauen werden. Wir stellen wenige Tage vor dem ersten Anpfiff vier Lüner Übungsleitern vier Fragen. Und wir fragen Sie: Wie WM-verrückt sind Sie?

LÜNEN

, 04.06.2014, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einer von zwölf Spielorten der Fußball-WM in Brasilien ist Rio de Janeiro - mit der berühmten Jesus-Statue.

Einer von zwölf Spielorten der Fußball-WM in Brasilien ist Rio de Janeiro - mit der berühmten Jesus-Statue.

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Lüner Trainer geben vor der WM ihre Einschätzung

Nur noch wenige Tage, dann eröffnet Gastgeber Brasilien mit der Partie gegen Kroatien die Fußball-Weltmeisterschaft. Auf die Fußball-Fans warten 64 Spiele, bei denen auch die Trainer der Amateur-Vereine ganz genau hinschauen werden. Wir haben wenige Tage vor dem ersten Anpfiff vier Lüner Übungsleitern vier Fragen gestellt. Mario Plechaty (Lüner SV), Simon Erling (Westfalia Wethmar U23), Bernd Schawohl (SuS Oberaden) und Patrick Osmolski (GS Cappenberg) beziehen Stellung.
04.06.2014
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Mario Plechaty: "Bei einer WM schaue ich die Spiele als Fan."© Foto: Günther Goldstein
Vier Trainer, vier Meinungen: Simon Erling (v.l., Westfalia Wethmar U23), Mario Plechaty (Lüner SV), Patrick Osmolski (GS Cappenberg) und Bernd Schawohl (SuS Oberaden) beziehen Stellung zur Fußball-Weltmeisterschaft.© Fotos: Manuela Schwerte/ Günther Goldstein
Frage 1: Vertraut Joachim Löw den richtigen Spielern?© Foto: dpa
Mario Plechaty: "Ich sehe es kritisch, dass er in Miro Klose (Foto) nur einen Stürmer mitnimmt. Und der auch bald schon 36 Jahre alt wird. Ansonsten hat er sich für die aktuell Besten entschieden."© Foto: dpa
Simon Erling: "Die Nominierung von Kevin Großkreutz (Foto) halte ich nach dem Vorfall in Berlin für schwierig. Löw wird wohl mit der »falschen Neun« spielen lassen. Ob letztlich ein Mustafi oder Ginter nach Brasilien reist, spielt keine Rolle."© Foto: dpa
Bernd Schawohl: "Mit einem verletzten Klose als einzigem Stürmer anzureisen, ist ein großes Risiko. Löw hätte Mario Gomez mitnehmen sollen, dafür hätte er Draxler (Foto) problemlos streichen können."© Foto: dpa
Patrick Osmolski: "Löw hat vieles richtig gemacht. Christoph Kramer ist sicher eine Überraschung, aber das geht in Ordnung. Auch die Nominierung von Erik Durm (Foto) wundert mich nicht. Ich habe eine Dauerkarte beim BVB und sehe den Jungen alle zwei Wochen. Das ist eine Granate."© Foto: dpa
Frage 2: Wer ist Favorit auf den WM-Titel?© Foto: adidas/dpa
Mario Plechaty: "Ganz klar, Brasilien (Foto). Sie haben den Heimvorteil und können mittlerweile auch aggressiv agieren."© Foto: dpa
Simon Erling: "Die Spanier (auf dem Foto nach dem WM-Sieg 2010) werden mir zu wenig beachtet. Ich glaube nicht, dass sie schon satt sind. Brasilien muss man sicher auf dem Zettel haben."© Foto: dpa
Bernd Schawohl: "Wir sollten mit den Südamerikanern rechnen: Uruguay, Argentinien, Brasilien (auf dem Foto mit Superstar Neymar) sowieso. Ich glaube nicht, dass die Spanier eine große Rolle spielen werden."© Foto: dpa
Patrick Osmolski: "Die klimatischen Verhältnisse nehmen Einfluss. Die Europäer werden es schwer haben. Brasilien ist der Top-Favorit, dazu Argentinien, Chile (Foto) und Uruguay."© Foto: dpa
Frage 3: Wie weit kommt die deutsche Mannschaft?© Foto: dpa
Mario Plechaty: "Wenn alles gut läuft, bis ins Viertelfinale."© Foto: dpa
Simon Erling: "Ein guter Start ist wichtig, dann ist alles möglich. Für einige ist es die letzte Chance auf den Titel."© Foto: dpa
Bernd Schawohl: "Haben wir einen guten Einstieg ins Turnier, erreichen wir das Halbfinale."© Foto: dpa
Patrick Osmolski: "Bis ins Halbfinale. Es reicht nicht für den Titel. Ich erwarte einen ähnlichen Verlauf wie bei den letzten Turnieren."© Foto: dpa
Foto 4: Verfolgen Trainer die Spiele aus einem anderen Blickwinkel?© Montage: Neumann/Foto: dpa
Mario Plechaty: "Bei einer WM schaue ich die Spiele als Fan."© Foto: Günther Goldstein
Simon Erling: "Auch bei mir liegt der Fokus eher auf Spaß und Unterhaltung. Die WM ist nicht dazu da, um Schlüsse auf das eigene Spiel zu ziehen."© Foto: Manuela Schwerte
Bernd Schawohl (2.v.l.): "Ich schaue die Spiele sicher anders und ungern mit vielen zusammen. Ich achte stark darauf, wie die Mannschaften die Vorgaben taktisch umsetzen. Eine WM ist meist sehr aufschlussreich."© Foto: Günther Goldstein
Patrick Osmolski (Mitte): "In erster Linie bin ich bei einer WM Fan. Ich habe aber gemerkt, dass ich mittlerweile auch viel auf die Taktik achte."© Foto: Günther Goldstein
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„Wir hatten zwei Kunden, die bereits Anfang des Jahres Flüge nach Brasilien zur WM gebucht hatten“, sagt Turgay Akgül vom Reisebüro Walbaum an der Bebelstraße. Sonst sei die Nachfrage nach Brasilienreisen „ganz mager“. „Das ist nicht gerade nebenan und eine Frage des Geldes“, so Akgül. Mindestens 1200 bis 1400 Euro würden Hin- und Rückflug kosten. „Das wird viele Touristen von der Reise abhalten“, vermutet Akgül.

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Nur noch wenige Tage, dann eröffnet Gastgeber Brasilien mit der Partie gegen Kroatien die Fußball-Weltmeisterschaft. Auf die Fußball-Fans warten 64 Spiele, bei denen auch die Trainer der Amateur-Vereine ganz genau hinschauen werden. Wir haben wenige Tage vor dem ersten Anpfiff vier Lüner Übungsleitern vier Fragen gestellt. Mario Plechaty (Lüner SV), Simon Erling (Westfalia Wethmar U23), Bernd Schawohl (SuS Oberaden) und Patrick Osmolski (GS Cappenberg) beziehen Stellung.
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Mario Plechaty: "Bei einer WM schaue ich die Spiele als Fan."© Foto: Günther Goldstein
Vier Trainer, vier Meinungen: Simon Erling (v.l., Westfalia Wethmar U23), Mario Plechaty (Lüner SV), Patrick Osmolski (GS Cappenberg) und Bernd Schawohl (SuS Oberaden) beziehen Stellung zur Fußball-Weltmeisterschaft.© Fotos: Manuela Schwerte/ Günther Goldstein
Frage 1: Vertraut Joachim Löw den richtigen Spielern?© Foto: dpa
Mario Plechaty: "Ich sehe es kritisch, dass er in Miro Klose (Foto) nur einen Stürmer mitnimmt. Und der auch bald schon 36 Jahre alt wird. Ansonsten hat er sich für die aktuell Besten entschieden."© Foto: dpa
Simon Erling: "Die Nominierung von Kevin Großkreutz (Foto) halte ich nach dem Vorfall in Berlin für schwierig. Löw wird wohl mit der »falschen Neun« spielen lassen. Ob letztlich ein Mustafi oder Ginter nach Brasilien reist, spielt keine Rolle."© Foto: dpa
Bernd Schawohl: "Mit einem verletzten Klose als einzigem Stürmer anzureisen, ist ein großes Risiko. Löw hätte Mario Gomez mitnehmen sollen, dafür hätte er Draxler (Foto) problemlos streichen können."© Foto: dpa
Patrick Osmolski: "Löw hat vieles richtig gemacht. Christoph Kramer ist sicher eine Überraschung, aber das geht in Ordnung. Auch die Nominierung von Erik Durm (Foto) wundert mich nicht. Ich habe eine Dauerkarte beim BVB und sehe den Jungen alle zwei Wochen. Das ist eine Granate."© Foto: dpa
Frage 2: Wer ist Favorit auf den WM-Titel?© Foto: adidas/dpa
Mario Plechaty: "Ganz klar, Brasilien (Foto). Sie haben den Heimvorteil und können mittlerweile auch aggressiv agieren."© Foto: dpa
Simon Erling: "Die Spanier (auf dem Foto nach dem WM-Sieg 2010) werden mir zu wenig beachtet. Ich glaube nicht, dass sie schon satt sind. Brasilien muss man sicher auf dem Zettel haben."© Foto: dpa
Bernd Schawohl: "Wir sollten mit den Südamerikanern rechnen: Uruguay, Argentinien, Brasilien (auf dem Foto mit Superstar Neymar) sowieso. Ich glaube nicht, dass die Spanier eine große Rolle spielen werden."© Foto: dpa
Patrick Osmolski: "Die klimatischen Verhältnisse nehmen Einfluss. Die Europäer werden es schwer haben. Brasilien ist der Top-Favorit, dazu Argentinien, Chile (Foto) und Uruguay."© Foto: dpa
Frage 3: Wie weit kommt die deutsche Mannschaft?© Foto: dpa
Mario Plechaty: "Wenn alles gut läuft, bis ins Viertelfinale."© Foto: dpa
Simon Erling: "Ein guter Start ist wichtig, dann ist alles möglich. Für einige ist es die letzte Chance auf den Titel."© Foto: dpa
Bernd Schawohl: "Haben wir einen guten Einstieg ins Turnier, erreichen wir das Halbfinale."© Foto: dpa
Patrick Osmolski: "Bis ins Halbfinale. Es reicht nicht für den Titel. Ich erwarte einen ähnlichen Verlauf wie bei den letzten Turnieren."© Foto: dpa
Foto 4: Verfolgen Trainer die Spiele aus einem anderen Blickwinkel?© Montage: Neumann/Foto: dpa
Mario Plechaty: "Bei einer WM schaue ich die Spiele als Fan."© Foto: Günther Goldstein
Simon Erling: "Auch bei mir liegt der Fokus eher auf Spaß und Unterhaltung. Die WM ist nicht dazu da, um Schlüsse auf das eigene Spiel zu ziehen."© Foto: Manuela Schwerte
Bernd Schawohl (2.v.l.): "Ich schaue die Spiele sicher anders und ungern mit vielen zusammen. Ich achte stark darauf, wie die Mannschaften die Vorgaben taktisch umsetzen. Eine WM ist meist sehr aufschlussreich."© Foto: Günther Goldstein
Patrick Osmolski (Mitte): "In erster Linie bin ich bei einer WM Fan. Ich habe aber gemerkt, dass ich mittlerweile auch viel auf die Taktik achte."© Foto: Günther Goldstein
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Auch andere Lüner Reisebüros können das bestätigen. „Wir hatten Ende des Jahres ein paar Anfragen wegen der Weltmeisterschaft“, berichtet Romina Preuß vom TUI Reisecenter in der Bäckerstraße. Gebucht haben die Kunden dann aber nicht.

Haben Sie sich ein Ticket für ein Spiel in Brasilien besorgt? Haben Sie eine „WM-Ecke“ in Ihrem Garten eingerichtet, wo Sie jedes Spiel gucken? Fiebern Sie mit einem ausländischen Team mit? Was ist die erste WM, an die Sie sich erinnern? Sind Sie zufällig am 7. Juli 1974 geboren, als Deutschland Weltmeister wurde? Sammeln Sie deutsche oder ausländische Nationalmannschafts-Trikots? Oder „Panini“-Bildchen? Oder sind Sie ein Fußball-Muffel, der sich während des Turniers im Keller einschließt? Wir wollen abbilden, wie die Region die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien erlebt: Erzählen Sie uns Ihre WM-Geschichte! Schreiben Sie uns eine Mail - gerne auch mit einem "Beweis-Foto" - an regioonline[at]mdhl.de. Vergessen Sie dabei nicht folgende Fragen zu beantworten:

  • Wer sind Sie?
  • Aus welcher Stadt kommen Sie?
  • Sind Sie Fußball-Fan oder -Muffel?
  • Zu welchem Land halten Sie?
  • Was ist Ihre WM-Geschichte: Welche Erinnerung haben Sie an vergangene Turniere und wie werden Sie dieses erleben?

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