Mario Lindner über den perfekten Saisonstart: „Das sagt überhaupt nichts aus“

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BW Alstedde grüßt nach drei Spieltagen von der Tabellenspitze. Mit dafür verantwortlich: Neuzugang Mario Lindner. Schon am Freitag haben BWA und Lindner die Chance auf den nächsten Sieg.

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, 29.08.2019, 15:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Tabellenführer. Als einziges Team alle drei Saisonspiele gewonnen. Den geteilten besten Angriff der Liga, eine Tordifferenz von +10. Die Bilanz der Fußballer liest sich bis dato hervorragend - und das in der für so stark erklärten Dortmunder Kreisliga A2. „Das sagt überhaupt nichts aus. Wir wissen, dass wir die vermeintlich stärkeren Gegner erst gegen Ende der Serie kriegen“, sagte Alsteddes Mario Lindner.

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Lindner, einer der namenhaftesten BWA-Neuzugänge, seitdem Benedikt Kuhne dort das Amt des Sportlichen Leiters übernommen hat, hält den perfekten Saisonstart dennoch für wichtig - aber aus einem anderen Grund. Die Alstedder müssten sich früh ein Puffer erarbeiten, um den Druck auf die Verfolger - dazu werden wohl vor allem die SF Brackel, die SG Gahmen, der VfB Lünen und K.F. Sharri zählen - hochzuhalten, so Lindner.

Ziele bei BW Alstedde sind klar

Der Mittelfeldspieler, der vom SuS Rünthe an den Heikenberg gewechselt war, traut sich noch keine Bewertung seiner neuen Liga zu. „Da kenne ich die Liga nicht gut genug für. Es wird sich in ein paar Wochen herauskristallisieren, wie stark die Liga wirklich ist.“

Generell zeigt Lindner sich unbeeindruckt von den vielen Aufstiegskandidaten. Schließlich gehört auch Alstedde zu diesem Kreis. „Die Ziele sind unter der Hand relativ klar“, sagt Lindner. Die Rede ist vom Aufstieg.

Beeindruckt ist er von der Vorbereitung auf jedes einzelne Meisterschaftsspiel. Das Trainerteam um Tim Hermes und Thomas Westrup bereitet seine Mannschaft auf jeden Gegner individuell vor, so Lindner. „Wir wissen, was auf uns zu kommt“, sagt er. Das gilt auch für das kommende Alstedder Heimspiel. Schon am Freitagabend (30. August, 20 Uhr, Am Heikenberg 20, Lünen) absolviert BWA seine Partie des vierten Spieltags. Gegner ist der VfL Kemminghausen II - aktuell ärgster Verfolger der Blau-Weißen.

Mario Lindner will Vorschusslorbeeren bestätigen

„Ich weiß, dass als ich nach Alstedde gewechselt bin, ein paar Vorschusslorbeeren gekommen sind. Darauf will ich mich aber nicht ausruhen“, sagt Lindner. Seine persönliche Rolle im großen BWA-Kader misst er zunächst keine Priorität zu - auch, weil er aus privaten Gründen in der Vorbereitung nicht regelmäßig trainieren konnte. „Daher sehe ich meine Rolle so, dass ich erstmal einer von 22, 23 Spielern bin. Ich weiß aber auch von mir selber, dass wenn ich voll trainiere und meine Leistung von Wochenende zu Wochenende voll abrufe, ein wichtiger Spieler sein kann. Das ist mein Ziel“, sagt der Offensivspieler.

Wie er einen „wichtigen Spieler“ definiert, das lässt Lindner nicht offen. Dass er drei der 14 Alstedder Tore erzielt habe, sei „ganz normal, wenn man im Mittelfeld spielt“. Wichtiger sei es, in den entscheidenden Spielen diese Leistung halten zu können. Lindner will da sein, „wenn es mal knapp wird“, sagt er.

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