Marius Mantei: „Wir werden uns steigern müssen“

Fußball: Bezirksliga

Mit fünf Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz geht Fußball-Bezirksligist VfB Lünen in die letzten sechs Partien. Der Aufsteiger droht sich nach nur einem Jahr wieder in die Kreisliga A zu verabschieden. VfB-Kapitän Marius Mantei (25) spricht im Interview über das Saisonfinale und die bittere 4:5-Pleite zuletzt gegen den Werner SC.

LÜNEN

, 21.04.2016, 06:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für VfB-Kapitän Marius Mantei und sein Team wird der Klassenerhalt eine sehr schwere Aufgabe.

Für VfB-Kapitän Marius Mantei und sein Team wird der Klassenerhalt eine sehr schwere Aufgabe.

4:5 verloren trotz 2:0-Führung - wie bitter war das Ergebnis am Sonntag?

Es war extrem bitter. Wir hatten einen Start, wie man ihn sich nur wünschen kann gegen den Tabellenvierten. Wir hatten ja noch zwei, drei Chancen, noch höher in Führung zu gehen. Nach dem ersten Tor, das aus so einer Entfernung niemals fallen darf, hat sich der WSC gefangen und wir das Spiel aus der Hand gegeben.

Sie müssen jetzt fünf Punkte aufholen. Haben Sie noch Hoffnung auf den Klassenerhalt?

Die Hoffnung habe ich, solange es rechnerisch möglich ist. Allerdings werden wir uns dafür in manchen Mannschaftsteilen steigern müssen.

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Die Mannschaft hat gegen Werne vier Tore erzielt, aber dennoch nicht gepunktet. Kosten die Defensivprobleme den Klassenerhalt?

Eigentlich sollten vier Tore für mindestens einen Punkt reichen. Bei uns nicht. Das ist eine schwierige Frage. Die ersten drei Tore für Werne dürfen auf gar keinen Fall fallen. Die schieben wir uns quasi selbst rein.

Wie viele Siege wären nötig aus den letzten Partien, um doch noch in der Liga zu bleiben?

Schaut man sich die Ergebnisse der letzten Wochen an, lässt sich eine genaue Punktzahl in dieser Liga nicht vorausahnen. Wir werden von Sonntag zu Sonntag alles geben. Ob es reicht, werden wir nach dem letzten Spiel gegen Hannibal sehen.

Inwieweit können Sie als Kapitän dem Team noch mal einen Schub geben?

Ich gebe immer alles, versuche die Jungs mitzuziehen. Die meisten wissen allerdings, worum es geht. Da muss man keinen großen Schub mehr geben.

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