Marvin Raab: „Wir spielen beim LSV sicher kein Larifari“

mlzFußball-Westfalenliga

Marvin Raab ist Torhüter beim Lüner SV. Am Sonntag saß er auf der Bank, Mannschaftskollege Florian Fischer spielte für ihn. Am Saisonende verlässt Raab den LSV.

Lünen

, 18.03.2019, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Fußball-Westfalenligist Lüner SV findet im Liga-Alltag einfach nicht mehr in die Spur. Nach der 2:4-Auswärtsniederlage beim SC Neheim verloren die Lüner nun auch zuhause gegen Finnentrop/Bamenohl mit 0:1. LSV-Keeper Marvin Raab (21) verfolgte das Geschehen dieses Mal von der Bank aus. Wir sprachen mit ihm über seine Rolle im Team und seine Zukunftspläne.

Herr Raab, in der Vorwoche standen Sie in Neheim im Tor. Am Sonntag im Heimspiel gegen Finnentrop rückten Sie für Florian Fischer wieder auf die Bank. Warum?

In der Besprechung hat uns unser Trainer mitgeteilt, dass er rotiert. Wir zeigen beide eine gute Leistung im Training.

Inwieweit ärgern Sie sich, dass Trainer Mario Plechaty immer wieder rotieren lässt?

Ich ärgere mich eigentlich nicht, sondern kann die Entscheidung im Endeffekt verstehen. Klar, ich will jedes Spiel spielen. Das ist auch mein Anspruch, aber ich weiß auch, dass ich zurzeit nicht bei 100 Prozent bin.

Im Liga-Alltag läuft es beim Lüner SV nicht mehr rund. Gegen Finnentrop-Bamenohl hat Ihr Team nun auch noch ein Heimspiel verloren. Hat die Mannschaft die Meisterschaft schon abgehakt?

Wir haben die Meisterschaft noch nicht abgehakt. Unser Anspruch ist es weiterhin, jedes Spiel zu gewinnen. Unser Ziel ist es, so weit wie möglich nach oben zu kommen. Dass es momentan so läuft, hat andere Gründe. Wir spielen aber sicher kein Larifari.

Welche Gründe sind das denn? Haben Sie Beispiele?

Das ist ja das Problem, das wir momentan haben. Wir wissen nicht genau, wo die Gründe liegen. Wir wissen auch nicht genau, warum es auswärts einfach nicht klappt. Ansonsten würden wir ja daran arbeiten und die Spiele auch wieder gewinnen.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne eigentlich aus? Bleiben Sie dem Lüner SV auch in der kommenden Saison treu?

Nein, ich wechsele den Verein. Ich gehe mit meinem Trainer Mario Plechaty mit zum FC Iserlohn und spiele dort in der neuen Saison.

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