Matthias Göke: „Klar, der Sieg ist auch ein bisschen glücklich“

Lüner SV

Matthias Göke fand nach dem Last-Minute-Erfolg gegen YEG Hassel deutliche Worte zur Leistung des Lüner SV und den Prozess, den das Team im Moment durchmacht.

Lünen

, 26.08.2019, 14:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Matthias Göke: „Klar, der Sieg ist auch ein bisschen glücklich“

Matthias Göke kam nach 75 Minuten in die Partie gegen YEG Hassel. © Döring

Matthias Göke kam in der 75. Minute in die Partie gegen YEG Hassel rein - für Kapitän Marcel Ramsey. Göke sollte in der Offensive Bälle festmachen, für die nötige Gefahr im Kopfballspiel sorgen. Im Anschluss sprach der erfahrene LSV-Spieler mit David Döring über die schwierige Phase beim LSV, den wichtigen Sieg gegen YEG Hassel und die Stärke der Westfalenliga.

Sie spielen seit ein paar Jahren für den Lüner SV. Das Team macht gerade eine schwierige Phase durch - wie bedeutend war dieser Sieg gegen YEG Hassel nun?

Natürlich muss man sehen, dass wir viele Neuzugänge dazu bekommen haben im Sommer. Das dauert natürlich erst. Die Vorbereitung war nicht optimal. Aber der Sieg zeigt, dass wir als Team immer mehr zusammenrücken und dass wir mit dem letzten Willen nach vorne spielen, um Spiele zu gewinnen.

Was kann so ein Last-Minute-Sieg für die nächsten Wochen dem Team bringen?

Absolutes Selbstvertrauen, egal was passiert. Dass wir immer wieder zurückkommen können. Wenn man sieht, dass man als Team zusammenhält, das man natürlich auch noch andere Dinge umreißen kann. Klar, der Sieg ist auch ein bisschen glücklich, weil Hassel noch ein dickes Ding hatte, was Josch (Michel Josch, Torwart des Lüner SV, Anm. d. Red.) zwei Mal gut hält. Wenn die das Ding reinmachen, sieht es natürlich wieder anders aus und die sind der glückliche Sieger und wir wären die Verlierer.

Was muss sich denn verbessern in den nächsten Wochen?

Einfach generell das Spiel nach vorne. Der letzte Wille in den einzelnen Aktionen, die noch nicht mal nach vorne in die Spitze zulaufen. Und einfach mehr Spielfreude, mehr geil zu sein. Tore zu machen, geile Bälle zu spielen und jeder einzelne muss sich den Arsch aufreißen. Mit den anderen zusammen kämpfen und besser verteidigen.

Drei Spiele sind rum in der Westfalenliga-Saison: Wie fällt ein erstes Zwischenfazit zu den Teams der Liga aus?

Die Gegner, die ich gesehen habe, wo wir auch gegen gespielt haben, kennen wir natürlich schon aus den letzten Jahren. Natürlich ist es interessant, was mit den Aufsteigern los ist, wie man die einschätzen kann. Für ganz oben schätze ich da Wanne-Eickel sehr gut ein, dahinter dann natürlich Finnentrop, die auch oben mitspielen wollen und der Rest wird sich in den nächsten Wochen ergeben.

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