Michel Josch stand am Sonntag im Tor des Lüner SV: Ist er jetzt die künftige Nummer eins?

mlzLüner SV

Hat der Lüner SV da eine neue Nummer eins gefunden? Michel Josch hat am Sonntag das Tor des Fußball-Westfalenligisten gehütet. Marc Woller erklärt die Beweggründe für seine Entscheidung.

Lünen

, 12.08.2019, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Michel Josch hat sich durchgesetzt - vorerst. Der Keeper des Fußball-Westfalenligisten hat vorläufig das Rennen um die begehrte Nummer eins im Tor des Lüner SV gemacht. Am Sonntag stand der 25-Jährige gegen den SC Neheim im Kasten - und spielte beim 1:0-Erfolg zu Null. Auf der Reservebank nahm dafür Daniel Dreesen Platz, den der LSV zum Sommer verpflichtet hatte. Dreesen kam vom Ligakonkurrenten FC Iserlohn.

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„Mich freut es natürlich sehr, dass ich am Sonntag den Vorzug bekommen habe. Vor allem weil ich die komplette Vorbereitung da war und 85 Prozent aller Testspiele gemacht habe“, so die erste Reaktion von Michel Josch. Gegen den SC Neheim bekam der LSV-Keeper nur wenige Bälle aufs Gehäuse. Einen Distanzschuss parierte Josch nach 35 Minuten glänzend, organisierte oft auch die Zuteilung von hinten. Ansonsten hatte der 25-Jährige nicht allzu viel zutun. Trainer und Mitspieler lobten Josch aber. „Wir müssen uns auch bei unserem Torwart bedanken. Er hat das hinten gut gemacht“, sagte Siegtorschütze Noel Lahr kurz nach dem Spiel.

Trainer Marc Woller, der die Entscheidung traf, war mit Josch ebenso zufrieden. „Ich denke, die Entscheidung war nicht schlecht. Ich habe mir die ganze Woche Gedanken gemacht. Beide Torhüter sind auf einem Level. Am Ende habe ich die Trainingsbeteiligung zu Grunde gelegt. Da war Mitch doppelt so oft da, das ist die Basis. Daniel war zwischendurch ja auch im Urlaub“, begründete Woller seinen Entschluss, legte aber direkt nach: „Wenn er jetzt patzt, dann ist der andere wieder im Tor.“

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Auch Josch ist bewusst, dass er das Rennen um die Nummer eins noch nicht final gewonnen hat. „Ich werde weiter Gas geben - in den Trainingseinheiten sowie in den Spielen. Wir haben zwei gute Keeper, vielleicht sogar das stärkste Duo der Westfalenliga. Das kann einen nur besser machen, wenn man den Konkurrenzkampf annimmt“, so Josch weiter.

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