Musado Lünen: Der Weg des Kämpfers

LÜNEN Jeder hat schon Ausführungen von ihr gesehen, darüber gelesen oder davon gehört. Die Rede ist von der Kampfsportart Taekwondo. Trotzdem scheint sie in der Öffentlichkeit unter zu gehen. Warum eigentlich? Eine Frage, die insbesondere die Lüner Kampfsport-Szene beschäftigt. Dennoch gibt es Vereine, die auch ohne hohen Bekanntheitsgrad viel auf die Beine stellen können. Ein gutes Beispiel ist der Klub Musado Lünen.

von Von David Karski

, 29.07.2008, 22:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kraft, Ausdauer, Selbstdisziplin und Integration ist das Konzept von Musado Lünen. ?So etwas gibt es in der Form in Deutschland sonst nirgendwo!?, sagt Ümit Mizrak, Cheftrainer des Vereins.

Kraft, Ausdauer, Selbstdisziplin und Integration ist das Konzept von Musado Lünen. ?So etwas gibt es in der Form in Deutschland sonst nirgendwo!?, sagt Ümit Mizrak, Cheftrainer des Vereins.

Der eingeschlagene Weg, der im Klubnamen erwähnt wird, soll nicht nur die sportliche Zukunft der Kämpfer positiv beeinflussen. „Wir vermischen Kampf mit Geist“, erklärt Mizrak. Musado bietet – neben dem montags bis freitags stattfindenden Training Am Roggenmarkt (16.30 - 21 Uhr) – offenen Ganztagsschulen weitere zwei Einheiten an. Zudem geben die Verantwortlichen Vereinsmitgliedern Nachhilfe-Unterricht bei schulischen Problemen. „Kraft, Ausdauer, Selbstdisziplin und Integration vermischt mit der Schule – das ist unser Konzept“, so der Chef-Trainer. „So etwas gibt es in der Form in Deutschland sonst nirgendwo!“ Trotz aller angebotenen Vorzüge gilt bei Musado das Leistungsprinzip. „Wir schauen uns genau an, wer für die nächste Gürtelprüfung in Frage kommt. Das führt für die Sportler zu einem erhöhten Motivationsschub“, weiß Mizrak. Immerhin dürfen zwölf Aktive der Lüner bereits den ranghöchsten, Schwarzen Gürtel tragen. „Durch professionelles Training sollen es bald noch werden“, wirft Mizrak einen optimistischen Blick in die Zukunft.

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