Neuzugang Nummer sieben! SG Gahmen bedient sich erneut beim Lüner SV

mlzFußball-Kreisliga A

Gleich sechs Spieler wechselten zu Vorbereitungsbeginn vom Bezirksliga-Aufsteiger Lüner SV II in Richtung Gahmen. Nun kommt der Siebte hinzu. Erneut handelt es sich um einen Leistungsträger.

Gahmen

, 07.08.2019, 10:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sechs Fußballer des Lüner SV waren in diesem Sommer zu A-Liga-Aufsteiger SG Gahmen gewechselt - so der Stand bisher. Seit Dienstag sind es offiziell sieben Spieler, die von Schwansbell in Richtung Kaubrügge wechselten.

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Nach Informationen dieser Redaktion hat nämlich auch LSV-Defensivspieler Kadir Koc die Rot-Weißen in Richtung Gahmen verlassen. Das bestätigten auf Nachfrage am Dienstag Gahmens Trainer Semistan Tikici, Koc selbst und Kadir Kaya, der Koc zuletzt in der Lüner Reserve trainiert hat.

Mit der zweiten Mannschaft der Rot-Weißen feierte Koc den Aufstieg in die Bezirksliga - es war sein dritter Aufstieg mit dem LSV. Nun aber die Trennung nach der abgelaufenen Saison.

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Der dreifache Torschütze der Vorsaison habe sich nach dem Ende der Spielzeit abgemeldet, so LSV-Trainer Kadir Kaya. Man hätte sich vernünftig verabschiedet. „Wir können keinen zwingen, bei uns weiterzumachen, wenn er andere Prioritäten hat“, so Kaya, der auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit zurückblickt: „Wir haben drei Jahre zusammen verbracht mit Kadir. Er hat uns viel geholfen. Ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg.“

Kadir Koc will weiter mit seinen alten Teamkollegen spielen

Für Koc selbst sind auch seine sechs Mitspieler, die bereits vor ihm den Schritt nach Gahmen gegangen waren, ein Grund für den Wechsel zu den Blau-Gelben. Schließlich seien das Mannschaftskollegen, „mit denen ich sehr, sehr gerne gespielt habe und mit denen wir ja auch erfolgreich waren“, so Koc.

Bei der SG Gahmen freut sich Trainer Semistan Tikici über die Verstärkung für seine Defensive. Dort habe er „Bedarf gesehen“, sagte Tikici. „Kadir ist eine Verstärkung.“ Mit 23 Einsätzen war Koc schließlich ein zentraler Bestandteil der Lüner Aufstiegself. Spielberechtigt ist Koc allerdings noch nicht, beide Vereine müssen noch einige Fragen in Sachen Spielberechtigung klären.

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