Nico Christiansen ist der Lüner Derbyheld: Das sagt der Offensivmann des SV BW Alstedde

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Zum späten Derbyhelden avancierte am Sonntag Nico Christiansen. Dabei verbrachte der Offensivmann des SV BW Alstedde die meiste Zeit der Partie auf der Bank. Das sagt Christiansen dazu.

Alstedde

, 04.11.2019, 13:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem Schlusspfiff verschwand Nico Christiansen unter der blau-weißen Jubeltraube. Die Spieler des Fußball-A-Ligisten SV BW Alstedde skandierten „Derbysieger, Derbysieger“, hüpften im Kreis, danach begruben sie den Siegtorschützen unter sich. Nico Christiansen war am Sonntag der entscheidende Mann auf dem Platz am Heikenberg.

Im Derby gegen den SV Preußen Lünen erzielte der großgewachsene Offensivmann, der einst aus der A-Jugend des TuS Westfalia Wethmar zu den Blau-Weißen wechselte, einen Doppelpack. Den Großteil der Partie verbrachte der 21-Jährige allerdings auf der Bank.

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Das Derby begann für Nico Christiansen erst ab der 62. Minute. Zuvor saß der Flügelspieler auf der Ersatzbank, Jannik Audehm spulte auf seiner Position die Meter auf dem Flügel ab. Nachdem es den Alsteddern nach gut einer Stunde Spielzeit allerdings noch immer nicht gelungen war, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen, musste das BWA-Trainergespann reagieren. Christiansen kam dabei unter anderem für Audehm ins Spiel - und machte sofort Druck. In der 79. und 84. Minute belohnte sich der 21-Jährige dann mit einem Doppelpack - seine ersten beiden Saisontore.

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„Als ich eingewechselt wurde, ging es noch um alles. Als ich das Tor erzielt habe, war das natürlich richtig geil. Es hat mega Bock gemacht. Das waren ja auch meine ersten Saisontore - wenn man mal von dem Eigentor absieht“, sagte Christiansen nach dem Derby und lachte.

Christiansen unterläuft unglückliches Eigentor

Am zweiten Spieltag - genau genommen am 18. August - unterlief Christiansen im Heimspiel gegen Alemannia Scharnhorst nämlich ein unglückliches Eigentor. Am Ende jedoch siegte Alstedde noch mit 5:1. Das Eigentor hat Christiansen mit dem Doppelpack nun wettgemacht. „Jetzt stehe ich wieder bei plus eins“, so Christiansen weiter.

Zu seiner Rolle als Einwechselspieler äußerte sich Christiansen wie folgt: „Jeder, der auf der Bank sitzt, kann von Anfang an spielen. Zwar haben wir drei, vier Stammspieler wie Mario Lindner, der ein überragender Junge ist, aber ansonsten startet jede Woche bei Null“, so Christiansen, der den Teamgeist der Alstedder hervorhebt: „Wir haben einen super Zusammenhalt, zimmern uns gerne zusammen einen rein und gehen auch zusammen feiern.“

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Lob kassierte Christiansen nach dem Spiel von seinem Co-Trainer Thomas Westrup. „Nico arbeitet im Training krass und ist immer voll bei der Sache. Es ist wichtig für uns, dass wir von der Bank nachladen können. Das macht auch einen Unterschied aus“, so Westrup.

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