Nico Stork bewahrt Westfalia Wethmar in der Nachspielzeit vor einer Blamage

Kreispokal

Was für ein Herzschlagfinale: Erst in der Nachspielzeit ist dem Favoriten TuS Westfalia Wethmar gegen den B-Ligisten SuS Rünthe der Siegtreffer gelungen. Es war ein Kraftakt für den TWW.

von Niklas Dvorak

Wethmar

, 30.07.2019, 22:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nico Stork bewahrt Westfalia Wethmar in der Nachspielzeit vor einer Blamage

Nico Stork bewahrte die Wethmarer am Dienstag vor einer Blamage. © Weitzel

Es lief die letzte Spielminute, als Nico Stork am Dienstagabend den Fußball-Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar in die zweite Runde des Kreispokals schoss. Gegen den B-Ligisten SuS Rünthe taten sich die grün-weißen Kicker vom Cappenberger See auf dem Naturrasen sehr schwer, siegten aber schließlich mit 2:1.

Kreispokal

SuS Rünthe – Westf. Wethmar 1:2 (0:0)

Kurz nach dem Seitenwechsel hätte der Gastgeber sogar in Führung gehen können, doch aus zwei Metern Entfernung scheiterte Rünthes Stürmer. Nach vorne ging bei der Westfalia wenig. Viel zu viele Nachlässigkeiten und unnötige Ballverluste gab es im Spiel nach vorne. Rünthe zeigte viel Leidenschaft und nutzte einen Konter und einen Stellungsfehler von Wethmars Verteidiger Ismail Simsek aus und David Schenk brachte den B-Ligisten in Führung.

Wethmarer Wechsel fruchten

Erst die eingewechselten Spieler Niklas Rogge, Jonas Osterholz und Nico Stork brachten am Ende die Wende. Rogge erzielte den Ausgleich, ehe Stork in letzter Minute den Siegtreffer beisteuerte. „Ich hatte das Gefühl, dass wir kaum motiviert waren. Wir sind teilweise den Bällen hinterhergelaufen. Die zweite Hälfte lief etwas besser, wir haben uns in der Schlussphase mehr nach vorne getraut“, so der Siegtorschütze nach Schlusspfiff.

Westfalia Wethmar: Dvorak – Simsek, Dupke, Bouzekry, Kahlkopf, Dvorak (46. Rogge), Neuhäuser, Allefeld (53. Stork), El-Gaouzi, Jansen (66. Osterholz), Schumann

Tore: 1:0 Schenk (51.), 1:1 Rogge (73.), 1:2 Stork (90.+2)

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