Niederaden hat das Ziel nicht aus den Augen verloren

Fußball: Kreisliga A

Eine durchwachsene Hinrunde absolvierte Fußball-A-Ligist TuS Niederaden. Das Team von Coach Christian Koch überwintert auf Platz 14 der Tabelle. Dabei sprangen bisher sechs Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen heraus.

NIEDERADEN

, 08.01.2016, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christian Koch (l.) und Co-Trainer Carsten Walschus peilen mit dem TuS weiter einen einstelligen Tabellenplatz an.

Christian Koch (l.) und Co-Trainer Carsten Walschus peilen mit dem TuS weiter einen einstelligen Tabellenplatz an.

"Es war eine durchschnittliche Hinrunde. Wir haben uns definitiv mehr ausgerechnet", macht sich Koch nichts vor. Lichtblick der Hinserie waren eindeutig die letzten drei Begegnungen, die Niederaden alle gewann und sich somit von den Abstiegsrängen etwas absetzen konnte.

"Unser Ziel ist der einstellige Tabellenplatz. Da wollen wir nach wie vor hin. Die Liga ist eng beieinander, viele Mannschaften wollen ins gesicherte Mittelfeld. Für uns gilt es einzig und allein hart zu arbeiten", sagt Koch.

Viele Platzverweise

Dem Trainer schmeckten die vielen Platzverweise überhaupt nicht: "Das waren vier Gelb-Rote und vier Rote Karten. Das ist eindeutig zu viel. Dadurch mussten wir auch improvisieren", so Koch. Er hofft, dass das in der Rückrunde besser wird.

Generell erhofft sich Koch, dass seine Mannschaft die einfachen Fehler abstellt. "Das ist uns in der Hinrunde nur zeitweise gelungen", sagt er und legt nach: "Wir haben eindeutig zu viele Punkte verschenkt."

Damit meint er vor allem die Partien gegen Wethmars U23, in der der TuS aufgrund von zwei selbst verschuldeten Fehlern unterlag, oder aber das Spiel gegen den SV Bausenhagen, das Niederaden in der Nachspielzeit noch verlor.

"Wir wollen den Kopf aber nicht in den Sand stecken. Die letzten Spiele lassen hoffen. Uns muss nur klar sein, dass wir nur mit harter Arbeit unser Ziel erreichen", sagt Koch.

Überraschungen

In der Hinrunde gab es aber auch einige Spieler, die besonders überraschten. So etwa Mark Hilgert, der in der Defensive für Stabilität sorgte. "Mark ist mittlerweile wie eine Bank da hinten. Er macht seine Sache in der Innenverteidigung echt gut", lobt Koch.

Dann ist da aber auch ein Christian Neus, der sich mit seinen 34 Jahren als Leitwolf herauskristallisiert. Aber auch Dustin Dobler stellte über die rechte Seite seine Fähigkeiten unter Beweis. "Er hat sich dort prima durchgesetzt", sagt Koch.

"Leichte Fehler abstellen"

Für die Rückrunde wünscht sich Koch, dass seine Mannschaft nicht so einfach Punkte verschenkt: "Wir müssen einfach leichte Fehler abstellen und uns nicht selbst in Bedrängnis bringen."

Positiv ist, dass der TuS-Kader beisammen bleibt. Es gibt keine Abgänge. Erfreulich ist zudem, dass in Dominik Thomalla ein Altbekannter reaktiviert wird. Thomalla soll in der Offensive für Gefahr sorgen. Ansonsten gibt es keine weiteren Neuzugänge.

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