Nikolas Friedberg erklärt seinen Wechsel zum Lüner SV: „Der Abstiegskampf reizt mich“

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Überraschend hat Christian Hampel am Dienstag den Wechsel von Nikolas Friedberg zum Lüner SV verkündet. Nun hat der 23-Jährige erklärt, warum er sich für die Rot-Weißen entschieden hat.

Lünen

, 30.01.2020, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nikolas Friedberg wechselt mit sofortiger Wirkung vom Fußball-Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen zum Lüner SV: Diese Nachricht verkündete Christian Hampel, Trainer und Sportlicher Leiter beim LSV, am Dienstagmorgen. Doch warum genau hat sich Friedberg zu diesem Wechsel entschlossen? Was ist seine Motivation? Im Gespräch klärt der 23-Jährige auf.

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Leicht gefallen sei ihm der Abschied aus Wiemelhausen nach nur einem halben Jahr nicht. Im Sommer wechselte Friedberg vom FC Iserlohn zu Concordia, gehört dort vor allem in der ersten Hälfte der Hinrunde zum Stammpersonal, ehe er sich verletzte. „Ich bin im Sommer sehr gut aufgenommen worden und habe mich sehr wohlgefühlt“, sagt Friedberg. Dass er sich dennoch zum Wechsel entschloss, hängt mit seiner privaten Situation zusammen. Der Iserlohner wohnt mittlerweile in Dortmund, die Fahrerei nach Bochum „passte nicht mehr so gut rein“, sagt Friedberg. Daher entschloss er sich, sich im Winter abzumelden.

Friedberg war schnell Feuer und Flamme

Als dann das Angebot der abstiegsbedrohten Lüner kam, war Friedberg schnell Feuer und Flamme. „Dass ich den Jungs im Abstiegskampf helfen kann, hat mich gereizt. Mit Dominik Deppe (Verteidiger beim Lüner SV, Anm. d. Red.) bin ich sehr gut befreundet und auch die anderen Iserlohner Jungs kenne ich gut. Mit Christian (Hampel, Anm. d. Red.) als Trainer weiß ich, was ich bekomme“, sagt Friedberg.

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Und was bekommt der Lüner SV genau für einen Spieler? Nikolas Friedberg ist 1,80 Meter groß und eher schlanker gebaut. „Ich bin kein Kraftpaket, komme über meine Schnelligkeit und Beweglichkeit“, sagt er über sich selbst. Wie Christian Hampel am Dienstag schon betonte, ist Friedberg in der Offensive flexibel einsetzbar, kann sowohl auf den Außenpositionen als auch im Zentrum als Achter oder Zehner spielen. „Was mir fehlt, ist die Torgefahr. Da muss ich mutiger werden. Mit Scorerpunkten möchte ich die Offensive vom LSV unterstützen“, sagt Friedberg selbstkritisch.

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