Noch mehr Offensivpower: Dieser Kreativspieler ist zum Lüner SV zurückgekehrt

mlzLüner SV

Beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV stand am Sonntag überraschend ein Spieler auf dem Platz, der den Verein im Sommer eigentlich verlassen hatte. Der Neue spielte sogar fast durch.

Lünen

, 02.09.2019, 18:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das war aber mal eine faustdicke Überraschung! Auf dem Spielberichtsbogen des Fußball-Westfalenligisten Lüner SV tauchte am Sonntag ein Name auf, mit dem niemand gerechnet hatte.

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Offensivakteur Milan Sekulic, der die Schwansbeller im Sommer eigentlich in Richtung des Oberligisten RW Ahlen verlassen hatte, schnürt seit Sonntag wieder die Fußballschuhe für seinen alten Klub. Beim FC Iserlohn gab der 24-Jährige am Sonntag also sein Comeback, wirbelte im 4-2-3-1 sowohl auf dem linken als auch auf dem rechten Flügel.

Mit Mehmet Kara, der beim LSV am Sonntag ebenfalls sein Debüt gab, tauschte Sekulic immer wieder die Rollen - und wusste auch über weite Strecken zu überzeugen. Mit seinen starken Offensivpartnern Kara, Marcel Ramsey und Johannes Zottl zeigte Sekulic die eine oder andere schöne Kombination, zeigte sich vor dem Iserlohner Tor aber zu unpräzise.

Der Serbe brachte es in der zweiten Halbzeit nach schönem Zusammenspiel über mehrere Stationen nicht fertig, den Ball freistehend ins Tor zu befördern. Der mögliche Treffer zum 3:1 für den LSV hätte das Spiel dann entschieden. Nach 82 Minuten verließ der „Neuzugang“ den Platz, Fabian Pfennigstorf kam in die Partie.

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Aber warum spielte Sekulic überhaupt? Christian Hampel, Sportlicher Leiter der Lüner, erklärte die überraschende Personalie. „Das war eine ganz spontane Geschichte. Milan hat ja noch keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung und hätte im Oktober zurück nach Serbien gemusst. Ahlen hätte ihn nicht freigemacht“, sagte Hampel, der sich mit dem LSV nun darum kümmern wolle, dass Sekulic dauerhaft bleiben darf.

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Obwohl Ahlen bislang nicht die Ablöse gezahlt hatte, absolvierte Sekulic die komplette Vorbereitung beim Oberligisten. „Er hat komplett durchtrainiert, ist fit. Mich wundert es auch, dass Ahlen keine Ablöse gezahlt hat. Für uns war es aber eine gute Gelegenheit, weil wir nicht wissen, wann Volkan Ekici zurückkommt“, so Hampel weiter. Ekici laboriert bekanntlich noch an seinen Wadenproblemen.

LSV-Trainer Marc Woller freute sich über eine weitere Offensivoption. „Durch ihn haben wir noch mehr Spielwitz und sind noch unausrechenbarer. Milan kannst du auf jeder Position spielen lassen“, so Woller weiter.

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Lobeshymnen über Lobeshymnen also für den Rückkehrer aus Ahlen. Wenn Sekulic jetzt auch wieder das Tor trifft, dann darf sich der LSV über eine enorme Verstärkung freuen.

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