Oberaden ist "ein Spitzenteam" - Wethmar wieder Tabellenführer

Fußball-Kreisliga A

In der Fußball Kreisliga A Unna/Hamm 2 setzte der SuS Oberaden am Wochenende ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft. In der Parallelstaffel Lüdinghausen schoss sich Westfalia Wethmar zurück an die Tabellenspitze. Der bislang ungeschlagene VfB Lünen musste in der Dortmunder Staffel hingegen die erste Niederlage hinnehmen. Die Situation bei den heimischen A-Ligisten im Blick.

LÜNEN

von Von Carina Püntmann

, 18.10.2011, 16:58 Uhr / Lesedauer: 3 min
Oberaden ist "ein Spitzenteam" - Wethmar wieder Tabellenführer

musste am neunten Spieltag der Kreisliga A Dortmund 3 seine erste Niederlage in dieser Saison einstecken. Die Mannen um Coach Andreas Roch unterlagen gegen Ay Yildiz Derne 3:5. Dennoch gibt es keinen Grund zur Panik. Die Süder stehen weiterhin auf Platz eins der Tabelle. Die Partie des ärgsten Verfolgers Alemannia Scharnhorst beim TuS Hannibal wurde wegen Schlägerei abgebrochen. Wer die Punkte bekommt, steht noch nicht fest. Roch sorgt sich im Moment viel mehr um seinen verletzten Spieler Anatoli Weisbrodt, der die komplette Hinrunde noch ausfallen wird (Muskelfaserriss im Oberschenkel).

Bei Liga-Konkurrenten

ist die Stimmung nach dem 3:1-Lokalderbysieg gegen den

hervorragend. "Wir haben gut gespielt und brauchten die Punkte", bilanziert Trainer Thomas Voigt. Allerdings hatte die Partie auch seinen Wehrmutstropfen. Marco Prates wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Erste Diagnose: Bänderriss oder Bänderdehnung. Der Knochen ist glücklicherweise nicht verletzt worden, wie es zuvor vermutet wurde. Der BV 05 steht nach dem Sieg auf Platz 13. Der BVB, der überhaupt nicht zu seinem gewohnten Spiel kam, belegt im Moment den zehnten Rang.

Bei der

war die Freude nach dem 4:3-Erfolg beim VfL Kemminghausen sehr groß. Dank der drei Punkte rückte das Team auf Platz sieben vor. "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die sehr viel Moral bewies", lobte Coach Milan Mikuljanac. Die beiden A-Ligisten

und

hatten am neunten Spieltag kein Glück. Die Erste musste sich bei Viktoria Kirchderne 1:2 geschlagen geben, die Zweite kam über ein 0:4 beim VfL Hörde nicht hinaus. Der SVP rutschte in der Staffel 3 auf Ralf elf ab, die Zweite bleibt in der Staffel 2 weiterhin Tabellenletzter mit null Punkten. Nach dem Sieg gegen Spitzenteam Massen setzt

sich in der Spitzengruppe der Kreisliga A UN/HAM 2 fest. Dennoch bleibt Trainer Frank Lewandowski ruhig: "Den Sieg rechne ich nicht hoch an. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir eine Spitzenmannschaft darstellen wollen. Und das sind wir. Wir sind ein Spitzenteam" Mit diesem Erfolg ist der SuS weiterhin Tabellenvierter, hat vier Zähler Rückstand auf den Ersten SuS Lünern, der aber noch eine Partie weniger aufweist. "Lünern ist ohne Frage eine starke Mannschaft. Der SuS hatte keine Abgänge zu verkraften. Ich habe von Anfang an gesagt, dass dieses Team unser ärgster Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft sein wird", warnt Lewandowski. Positiv zu vermerken ist, dass nach und nach die Verletzten-Liste beim SuS kürzer wird. Mit Andre Schmidt, der zuvor am Ohr operiert wurde, ist wieder ein Allrounder im Training. Auch Mike Rothe, der zuletzt an Bänderanrissen laborierte, wagt sich wieder an den Ball. Zudem kommt Felix Nowazyk, der vor kurzem noch eine Entzündung am Zehennagel hatte. Florian Knepper (Schulter-OP) fängt diese Woche mit dem Training an, wird aber noch nicht spielen können. Gleiches gilt für Robin Reimann, der sich im Aufbautraining befindet. Liga-Konkurrent 

rutschte durch die 1:2-Pleite bei der SG Holzwickede auf Platz neun ab. "Wir sind aber absolut im Soll", betont Coach Erik Sobol. Und weiter: "Die Tabelle ist noch ungerade. Die einen haben schon elf, die anderen erst neun Spiele." Doch woran lag es, dass Niederaden verlor? "Wir haben zu Beginn zu unkonzentriert gespielt, kamen mit dem System von Holzwickede nicht klar. Meine Spieler sind total verwirrt durch die Gegend gelaufen. Erst nach und nach fingen wir uns, was aber nichts mehr brachte", so Sobol.

eroberte dank des 9:0-Erfolges beim SuS Olfen II die Tabellenspitze in der Kreisliga A Lüdinghausen zurück. Die Westfalia bleibt aber weiterhin dicht verfolgt vom SV Herbern II, der ebenfalls 22 Punkte aufweist, aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Rang zwei steht. Beim Sieg in Olfen stimmten die Moral und die Einstellung überein. "Wir haben gut gespielt, die Stimmung ist gut. So kann es weiter gehen", freut sich auch der sportliche Leiter Rolf Nehling, der mit Co-Trainer Hüseyin Bulut den aus beruflichen Gründen abwesenden Spielertrainer Alexander Lüggert bestens vertrat. Auch

hatte am letzten Spieltag endlich wieder Grund zum Jubeln. Mit 2:0 siegten die Blau-Weißen bei Fortuna Seppenrade II und machten einen kleinen aber wichtigen Schritt in Richtung Mittelfeld der Tabelle. Derzeit steht BWA auf Platz elf der Tabelle, hat sieben Zähler Vorsprung auf den Letzten Seppenrade II. "Wir haben das Spiel die gesamte Zeit lang dominiert", freut sich auch Co-Trainer Thomas Audehm und legt nach: "Wir hätten aber auch noch das ein oder andere Tor mehr schießen können. Dennoch wollen wir nicht meckern, wir sind mit den drei Punkten mehr als zufrieden."

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