Philipp Markwald startet mit Tor und Kritik

mlzFußball-Kreisliga A

Der Neuzugang des SV BW Alstedde übt nach der Niederlage gegen den VfB Lünen Selbstkritik. Daran änderte auch der Treffer bei seinem Liga-Debüt nichts.

Alstedde

, 18.02.2019, 15:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir gewinnen als Team und verlieren als Team. Am Ende hat es einfach nicht gereicht“, sagte Philipp Markwald nach Abpfiff der A-Liga-Partie gegen den VfB Lünen (2:4) am Sonntag. Der Neuzugang hat sich beim Fußball-Kreisligisten BW Alstedde gut eingefunden, fühlt sich seinen Aussagen entsprechend schon sehr wohl bei den Blau-Weißen.

Enttäuscht war Markwald über die Niederlage natürlich trotzdem. „Es ist sehr, sehr schade“, so der 23-Jährige. Bei seinem Debüt kam er auf beiden offensiven Flügelpositionen zum Einsatz – und war anschließend selbstkritisch. „Wir haben sehr gut angefangen und zwei, drei gute Chancen nicht genutzt“, so Markwald über die frühen Gelegenheiten seiner Mannschaftskollegen Pierre Katarzynski und Jannik Audehm. Dass die Alstedder anschließend durch Fabian Kowalski in Rückstand gerieten, kreidet sich Markwald selbst an. „Meiner Meinung nach war das mein Fehler gewesen“, so Markwald, der wie das gesamte BWA-Team die Hereingabe zu Kowalski nicht unterbunden bekam. Das war der Anfang vom Ende der in dieser Saison noch sehr optimistischen Alstedder Aufstiegsträume. „Nächstes Jahr greifen wir auf jeden Fall an. Da steht der Aufstieg im Vordergrund“, sagt Markwald.

„Philipp ist natürlich eine Maschine. Das sieht man auch an seinem Tor“, sagte Thomas Westrup, der BWA am Sonntag coachte. Denn Markwald war an der letztlich ungekrönten blau-weißen Aufholjagd entscheidend beteiligt, traf über die rechte Seite zum 2:3 (80.). „Wir hätten es gerne öfter gehabt, dass er in solche Szenen kommt“, so Westrup.

Der wechselte nach 76 Minuten mit Tuna Kayabasi den zweiten Winterneuzugang ein. Kayabasi, der schon deutlich höherklassige Erfahrung gesammelt hat, blieb aber blass. „Tuna ist natürlich ein erfahrener Hase. Der braucht noch ein bisschen Zeit, um fit zu werden“, sagte Co-Trainer Westrup.

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