Plechaty sieht noch keine Krise beim Lüner SV

Fußball-Landesliga

Der Saisonstart war verheißungsvoll. Drei Spiele, neun Punkte: Landesligist Lüner SV schien der Rolle des Meisterschaftskandidaten schnell gerecht werden zu können. Zwei Wochen nach dem Auswärtssieg in Haltern ist die Euphorie aber längst wieder verflogen.

LÜNEN

, 15.09.2014, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Will von seinem Team noch eine Leistungssteigerung sehen: LSV-Trainer Mario Plechaty (l.).

Will von seinem Team noch eine Leistungssteigerung sehen: LSV-Trainer Mario Plechaty (l.).

Damit mein Plechaty zum einem die Verletztenmisere. Besonders in der Offensive werden Alex Wagener, Dominik Hennes und Bekir Kilabaz schmerzlich vermisst. Letzterer weiß immer noch nicht, wie lange er fehlen wird. Ein MRT-Termin in dieser Woche soll Aufschluss geben. Für Wagener und Hennes ist die Hinrunde wohl gelaufen. Beim 2:3 am Sonntag in Ahaus zog sich Matthias Drees eine Verletzung zu (Zerrung oder Faserriss). Zudem muss Plechaty auf Innenverteidiger Pascal Harder verzichten. Er ist nach seinem Wortgefecht im Derby mit dem Unparteiischen mindestens bis zur Verbandsspruchkammersitzung gesperrt. Einen Termin für die Verhandlung erfährt der LSV voraussichtlich Ende dieser Woche.Spricht Plechtay von der Seuche, denkt er aber auch an die Chancenauswertung. „Da müssen wir zielstrebiger werden“, sagt er. Der Coach betont: „Ist ein Spieler nicht effektiv vor dem Tor, hilft er der Mannschaft nicht so wie es möglich wäre.“ Potenzielle Torjäger wie Volkan Ekici und Ricardo Ribeiro riefen zuletzt im gegnerischen Strafraum nicht das ab, was sie zeigen könnten.

Wie es geht, stellten in Ahaus die eingewechselten Cem Yagli und Doppeltorschütze Emre Kosgin unter Beweis. „Sie haben Schwung gebracht“, sagt Plechaty. Am Sonntag im Heimspiel gegen die Hammer SpVg II werde er Spieler bringen, „die zur Sache gehen“. Denn: „Wir haben uns selbst unter Druck gesetzt. Sonntag muss der Platz in Schwansbell brennen.“  

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