Plechaty trifft mit dem LSV auf seinen Ex-Trainer

Fußball: Westfalenliga

Für den Westfalenliga-Dritten Lüner SV gab es zuletzt „nur“ zwei Remis in der Meisterschaft. Beim Kirchhörder SC wollen die LSVer am Sonntag, 23. Oktober, in die Erfolgsspur zurückfinden. Für Coach Mario Plechaty wird das Derby in Dortmund eine ganz besondere Begegnung.

LÜNEN

, 21.10.2016, 14:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lünens Trainer Mario Plechaty wurde in den 1990er Jahren bei Borussia Dortmund II von Kirchhördes Coach Lothar Huber gecoacht.

Lünens Trainer Mario Plechaty wurde in den 1990er Jahren bei Borussia Dortmund II von Kirchhördes Coach Lothar Huber gecoacht.

Fußball, Westfalenliga 2 Kirchhörder SC – Lüner SV Sonntag, 15 Uhr, Kobbendelle 6, Dortmund

Chefcoach bei dem Team aus dem Dortmunder Süden ist Lothar Huber, unter den Plechaty früher selbst bei den Amateuren von Borussia Dortmund spielte. „Anfang der 90er-Jahre muss das gewesen sein“, erinnert sich der Lüner Trainer. „Das ist schon ein komisches Gefühl, dass er auf der anderen Seite steht. Ich habe ihm einiges zu verdanken. Er hat mir viel beigebracht und wir haben ein gutes Verhältnis.“

Geschenkt wird sich im Duell am Sonntag dennoch nichts. „Lothars Spieler werden fit sein“, ist sich Plechaty sicher. Kirchhörde habe eine gute Mannschaft, vor der man jedoch keine Angst haben müsse.

„Wir werden mutig und selbstbewusst nach Dortmund fahren“, so Plechaty. Am Mittwoch ist der LSV nach zwei Liga-Remis gegen Holzwickede und Horst-Emscher gegen Bezirksligist TuS Hannibal nach Verlängerung aus dem Pokal geflogen. Mit einem kleinen Kader hatten die Lüner keinen guten Auftritt gezeigt, vor allem in der Offensive haperte es bei der Plechaty-Elf.

„So eine Leistung wie bei Hannibal oder in der ersten Halbzeit gegen Horst-Emscher können wir in Kirchhörde nicht abrufen“, weiß Plechaty. Doch er betont: „Pokal und Liga muss man trennen. Wir sind immer noch Dritter. Mein Ziel war der Klassenerhalt. Wir sind super gestartet. Man muss jetzt nicht sofort alles schlecht reden.“

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Wie der LSV-Kader am Sonntag aussehen wird, stand am Freitag noch nicht fest. Klar ist, dass Fabian Pfennigstorf nach seiner Rotsperre zurückkehrt. „Ich bin froh, dass er wieder dabei ist“, sagt Plechaty mit Blick auf die Offensive. Auch wenn Pfennigstorf noch nicht bei 100 Prozent sei. Ricardo Ribeiro dürfte nach seinem Ausfall am Mittwoch wieder dabei sein. Bei Volkan Ekici ist dagegen unklar, ob er sich überhaupt auf die Bank setzen kann.

Bei den Dortmundern ist die Personallage schlecht. „Wir haben einige Verletzte“, berichtet Coach Huber. „Allerdings ist das schon seit vier Wochen der Fall und nicht Außergewöhnliches für uns.“ Unter anderem wird Kirchhördes Co-Trainer Sascha Rammel ausfallen. Der hatte bis 2015 für die Lüner gespielt. Huber: „Wir sollten in der Lage sein Lünen zu schlagen. Doch das wird keine einfache Aufgabe. Da muss alles passen“. 

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Wir berichten am Sonntag, 23. Oktober, in einem Liveticker von der Partie.

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