Posten des Wethmarer Co-Trainers bereits vergeben

Krug kritisiert Kommunikation

Die Zusammenarbeit mit Trainer Alexander Lüggert wird Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar im Sommer nach sechs Jahren beenden (wir berichteten). Sein Nachfolger steht in U23-Coach Simon Erling bereits fest. Erling soll laut Pressemitteilung des Klubs von seinem aktuellen Assistenten Robert Kittel und einem weiteren spielenden Co-Trainer unterstützt werden.

WETHMAR

, 12.12.2016, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Co-Trainer Sebastian Krug (M.) wird sein Amt nach der Saison nicht mehr ausüben.

Co-Trainer Sebastian Krug (M.) wird sein Amt nach der Saison nicht mehr ausüben.

Zur Zukunft des aktuellen Co-Trainers Sebastian Krug hat sich der Klub in seiner Pressemitteilung nicht geäußert. Krug selbst bestätigte jetzt gegenüber unserer Zeitung aber, dass auch er sein Amt nicht mehr ausüben werde. „Mein Posten ist ja anderweitig vergeben worden“, sagte der 31-Jährige. Dies habe er vergangenen Dienstag „nebenbei auf dem Trainingsplatz“ erfahren.

"Kirche im Dorf lassen"

Krug, im Sommer 2015 als spielender Co-Trainer verpflichtet, ist aktuell verletzt. „Ob ich noch einmal spielen kann, wird sich im Januar zeigen. Falls ich wieder fit bin, werde ich spielen. Ob das über den Sommer hinaus geht, weiß ich nicht.“ Die „interne Kommunikation“ sei, so Krug, „in dieser Angelegenheit gar nicht mal so gut“ gewesen. Und: „Wie die Sache dann nach außen gebracht wurde, war gar nicht mal so viel besser.“

Auch der scheidende Cheftrainer äußerte sich nach dem Spiel in Werne dazu: „Dass das Ganze unglücklich gelaufen ist, dass man das anders hätte lösen können – keine Frage. Aber man muss die Kirche auch im Dorf lassen: Wir bewegen uns hier schließlich nur im Amateurbereich“, so Lüggert. Kritik am Umgang mit ihm kam vom Trainerkollegen aus Werne.

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„Das macht man nicht mit einem Trainer, der sechs Jahre Vollgas gegeben und einiges bewegt hat. Von außen betrachtet, ist das nicht nachvollziehbar“, sagte Kurtulus Öztürk zur Entscheidung der Westfalia, sich von Lüggert zu trennen. Die TuS-Spieler stehen nach wie vor hinter ihrem Coach. „Meine Erlebnisse im Seniorenbereich sind an seinen Namen geknüpft. Wir hoffen sehr, dass er bis Saisonende bleibt. Aber wäre das anders, hätten wir in Werne nicht auflaufen brauchen“, so Rafael Felsberg.

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