Prä-Corona-Torjäger: Bester Lüner Torschütze spielt in der Kreisliga C

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Durch den Saisonabbruch wurde die Jagd auf die Torjägerkanone vorzeitig beendet. Wir haben für euch die besten Torschützen aus dem Lüner Raum von vor der Corona-Pause rausgesucht. An der Spitze gibt es eine Überraschung.

von Carl Brose

Lünen, Alstedde, Wethmar, Lünen-Süd, Gahmen

, 19.06.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Durch das Coronavirus wurde die Fußballsaison frühzeitig beendet. Der Abbruch hatte aber nicht nur Auswirkungen auf die Auf- und Abstiegskämpfe in den jeweiligen Ligen, auch die Jagd auf die Torjägerkanone war vorzeitig vorüber. Doch Ehre, wem Ehre gebührt: Wir haben noch einmal nachgeschaut und die besten Torjäger aus dem Lüner Raum vor der Corona-Pause rausgesucht.

Der Lüner SV blickt auf eine schwierige Saison zurück. Erst in den letzten Spielen überzeugte der Westfalenligist mit geschlossenen Mannschaftsleistungen und war sogar auf einem guten Weg für eine sportliche Rettung vor dem Abstieg, ehe der Saisonabbruch das erübrigte. Zuvor hielt lange Zeit Johannes Zottl die Lüner im Alleingang im Rennen um den Klassenerhalt. Mit 15 Toren war er der beste Lüner Torschütze, ehe er die Mannschaft im Winter verließ.

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In der Bezirksliga machten die Lüner Mannschaften nicht gerade mit Torgefährlichkeit auf sich aufmerksam. Der BV Brambauer (23 Tore), Lüner SV II (24 Tore) und Westfalia Wethmar (21 Tore) stellten die drei offensivschwächsten Mannschaften der Liga. Dabei war Kevin Coerdt mit neun Treffern noch der beste Torschütze aus dem Lüner Raum. Für die Reserve des Lüner SV waren Sefa Ayaz und Murat Büyükdere (je 4 Tore) am erfolgreichsten. Bei Wethmar trafen mit Sören Dvorak, Robin Möller und Kai Schinck gleich drei Spieler drei Mal.

Lüner A-Ligisten dominieren ihre Staffel – Tim Gehrmann am treffsichersten

Die Lüner A-Ligisten waren hingegen deutlich erfolgreicher. Mit BW Alstedde sicherte sich eine Mannschaft den Aufstieg, während der VfB Lünen und die SG Gahmen knapp scheiterten. Bei Alstedde hatte Mario Lindner mit 16 Toren entscheidenden Anteil am Aufstieg. Lediglich Tim Gehrmann (21 Tore) traf häufiger für einen Lüner Verein in der Kreisliga A. Auf Platz drei reiht sich Maik Frenzel vom SV Preußen Lünen mit 14 Treffer ein.

In der Kreisliga B spielte mit dem BV Brambauer II die torgefährlichste Mannschaft Lünens. Insgesamt 87 Tore schoss der Aufsteiger in der abgebrochenen Saison. Dementsprechend war BVB-Stürmer Dennis Stolzenhoff, in seiner voraussichtlich letzten vollständigen Saison für Brambauer, Lünens bester B-Liga-Torschütze. 22 Tore schoss der Routinier noch einmal, bevor er dann in der kommenden Saison etwas kürzer treten wird.

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Damit schrammte er ganz knapp am Titel des stadtinternen Prä-Corona-Torschützenkönigs vorbei, denn nur in der Kreisliga C traf noch ein Spieler häufiger. Servet Vural schoss 25 Tore in nur 14 Saisonspielen für die dritte Mannschaft des BV Brambauer und verhalf seinem Team damit auf Platz zwei in der Kreisliga C4 und zum Aufstieg in die Kreisliga B. Hervorzuheben ist auch noch Lennard Wulle, der in der Parallelstaffel C6 mit 20 Treffern für mehr als die Hälfte der Tore seines SV Preußen Lünen II (37 Tore) verantwortlich war.

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