Preußen empfängt BVB zum Derby - Vorschau auf den Spieltag

Fußball-Kreisliga A

Der SV Preußen Lünen empfängt am Sonntag die Reserve des BV Brambauer-Lünen zum Lokalderby in der Fußball-Kreisliga A. Gegen wen die anderen Lüner Mannschaften antreten, lesen Sie hier in der Vorschau.

LÜNEN

von Von Steven Roch

, 07.10.2011, 17:00 Uhr / Lesedauer: 4 min
Preußen empfängt BVB zum Derby - Vorschau auf den Spieltag

Bei beiden Mannschaften kämpfen Akteure mit Grippeerkrankungen und Erkältungen. Diedrich Grass, Kevin Glaap, Marius Mantei und Tom Meier hat es bei den Preußen erwischt. Dazu wird wohl auch Matthias Hiltawski weiter wegen Fußproblemen ausfallen. In Brambauer sind Marcel Riepert, Sven Felithan und Phillipp Scheuren erkrankt. Riepert wird wohl definitiv ausfallen. Dagegen hängt Routinier Sven Neckel nach einigen Verletzungsproblemen seine Fußballschuhe künftig an den Nagel.

"Ich habe gehört, dass Sharri vor allem nach vorne stark spielt", erklärt VfB-Trainer Andreas Roch. Da kommt den Südern die Spielweise des letzten Gegners Asseln entgegen, die ebenfalls gefährliche Vorstöße nach vorne wagten. "Das ist gut für uns, weil wir es nun auch üben können, Konter zu fahren", erklärt Roch. "So hoffen wir, auch im achten Spiel punkten zu können."

Anatoli Weissbrodt fällt weiter verletzt aus. Auch Dennis Gauda fehlt, weil er Wasser im Knie hat. David Menberg ist arbeitstechnisch verhindert, während Arif Bagriacik mit einer Innenbanddehnung im Knie kämpft.

Nach der Derby-Niederlage gegen den BV Lünen zuletzt reisen die Blau-Gelben zum überaus starken Zweiten Alemannia Scharnhorst – sicher eine schwere Aufgabe. Doch SGG-Coach Milan Mikuljanac sieht das anders: "Gegen solch einen Gegner kann man nicht gewinnen." So haben die Gahmener auch nichts zu verlieren. Die Statistik spricht gegen die Gahmener, aber nach dem guten Start, kann das Team für eine Überraschung sorgen.

Dem Team von der Kaubrügge fehlen drei bis vier Leute. Lokman Bayrak laboriert an einer Fußprellung. Sein Einsatz ist fraglich. Sicher ausfallen wird wohl Dimitri Sawelew, da er umgeknickt ist. Wjatscheslaw Wilenskij kämpft mit einer leichten Zerrung. Auch Medi Ayoub macht weiter eine Oberschenkelzerrung zu schaffen.

Den Blau-Weißen gelang in der vergangenen Woche mit einer guten Leistung ausgerechnet im Derby der erste Dreier der Saison. "Wir wollen sehr viel aus der letzten Woche ins Spiel gegen TuS Hannibal mitnehmen", sagt Coach Thomas Voigt. "Wir haben schon gegen Kemminghausen und Scharnhorst gut gespielt. Diese Form wollen wir fortführen und dann ist auch gegen TuS Hannibal punktemäßig etwas drin."

Mit Lukas Weiß und Alexander Rickert sind gleich zwei Stützen im Team der Geister privat verhindert. "Wir versuchen, dies mannschaftlich zu kompensieren", erklärt Voigt. "Auch wenn es schwer wird."  

In der letzten Woche waren schon einige Fortschritte im Team sichtbar. Gegen Hombruch war sogar durchaus ein Punkt drin. "Marco Kruse hatte noch mehr Chancen auf dem Fuß, neben seinen zwei Toren", so Team-Berater Peter Serges. "Aplerbeck ist aber nun ein anderes Kaliber. Wir haben einen Anfang gemacht. Das gilt es fortzuführen."

Auch wenn die personelle Situation noch nicht rosig ist, sieht es ganz gut aus bei den Preußen. Es werden wieder Spieler der Altherren aushelfen. Thorsten Rudel steht diesmal zwischen den Pfosten. Andre Bretländer wird wohl auch zum Einsatz kommen.  

"Ein Spitzenspiel", beschreibt es Co-Trainer Christian Rixe. Denn beide Teams sind noch ungeschlagen. "Lünern ist sehr stark, doch wir hoffen, einen Punkt mitnehmen zu können."

Sascha Liebezeit zog sich eine Zerrung zu.

"Wir fahren nach Heeren, um zu gewinnen", so SuS-Coach Frank Lewandowski. "Dann können wir uns aufs Spitzenspiel gegen Massen konzentrieren."

Beim SuS entspannt sich die personelle Lage. Doch Felix Nowazik wird für drei bis vier Wochen ausfallen (Fußnagel gezogen). Mike Rothe befindet sich wieder im Training.  

Der Sieg gegen die SG Selm in der vergangenen Woche war Balsam auf die Seele der Blau-Weißen. "Den Schwung aus dem Selm-Spiel wollen wir mit in die Begegnung gegen Ottmarsbocholt nehmen", kündigt Co-Trainer Thomas Audehm an. Gegen Ottmarsbocholt lieferte das Team vom Heikenberg im vergangenen Jahr das schlechteste Saisonspiel ab und verlor. "Das Team hat sich gut verstärkt", weiß Audehm. Nach einer schwachen Hinrunde in der letzten Saison verbesserte sich BWO in der Rückrunde. "Die stehen zurecht weiter oben", so Audehm. „Wir fahren dort anders hin als letztes Jahr, wollen die Niederlage wieder wettmachen."

Personell sieht es ganz gut aus bei den Alsteddern. Neben den Langzeitverletzten Martin Balcer, Marc Braier und Kai Schinck sind alle Mann an Bord bei der Bolst-Elf.

Dies ist die zweite Begegnung beider Teams in weniger als sieben Tagen. Denn der TWW besiegte Bork unter der Woche 1:0 im Pokal und zog ins Finale ein. "Das Spiel wird mit Sicherheit anders laufen als im Pokal", glaubt TWW-Coach Alexander Lüggert. "Wir lassen uns überraschen, ob wir in der Lage sind, das Spiel zu beherrschen. Die Qualität des Platzes kann uns da zu Gute kommen." Das Spitzenspiel, das eine Stunde später angepfiffen wird wegen eines Einlagespiels, vermag in jedem Fall interessant zu werden. "Das wird ein heißer Tanz", freut sich Lüggert.

Bei den Grün-Weißen ist niemand verletzt oder fehlt anderweitig, sodass das Team vollständig ist.  

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