Preußinnen gehen zum Bundesliga-Auftakt leer aus

Sportkegeln

Das Ergebnis war unglücklich. Zuviel Nervosität und Unkonzentriertheit sorgten für die Auftaktniederlage der Bundesliga-Keglerinnen von Preußen Lünen. Die Regionalliga-Herren konnten nach einer spannenden Partie einen Punkt mit nach Hause nehmen.

LÜNEN

09.09.2014, 17:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sabrina Doberitz für Fortuna Lünen. RN-Foto Goldstein

Sabrina Doberitz für Fortuna Lünen. RN-Foto Goldstein

Kegeln, Damen-Bundesliga KC Wieseck - Preußen Lünen 3:0 (4896:4705/52:26)

Im ersten Block hielten Miriam Fender (746) und Petra Renner (798) auf zwei Bahnen noch mit ihren Kontrahentinnen (799 und 838) mit. Doch während die Wieseckerinnen besser ins Spiel kamen, verflachte das Spiel von Miriam Fender und Petra Renner fehlte der letzte Anwurf, um eine Zahl der Heimkeglerinnen zu überbieten.

Im zweiten Block zeigte sich eine ähnliche Situation. Elke Brüggemann-Hesse spielte kontinuierlich weiter, verpasste aber auch den letzten Anwurf und landete bei 794. Neuzugang Jasmin Eigner (765) hatte etwas mit der Nervosität im ersten Bundesligaspiel zu kämpfen. Da die Gastgeberinnen 797 und 836 trafen, hatten die Lünerinnen erst eine Einzelwertung verbucht. Zu den erforderlichen zehn Wertungen war es noch ein weiter Weg.

Bei Sabrina Doberitz sah es im letzten Block lange gut aus, doch ihre letzte Räumgasse setzte sie komplett in den Sand: 796 Holz. Cathrin Bertermann (806) begann mit eher schwachen 187, konnte sich dann aber steigern, aber auch ihre Zahl reichte nicht an die Bestergebnisse heran. Somit fuhr Wieseck mit 798 und 828 einen deutlichen Dreier ein.

Beim ersten Heimspiel am Samstag gegen Langenfeld in der Kamener Stadthalle muss die Fehlerquote verringert werden.

Schon der erste Block verlief äußerst knapp. Nach etwas zähem Beginn ließen Max Quellenberg (758) und Mark Jaeger (769) ihr Können aufblitzen. Sie waren den Gastgebern (755 und 763) voraus. Auch im Mittelblock bewegten sich die Akteure auf Augenhöhe. Peter Erfmeier (789) kam in der ersten Hälfte beim Abräumen nicht vorwärts, Nick von Voss (757) gelang ein guter Einstieg. Peter Erfmeier holte zwar auf, musste seinen Gegner aber mit zehn Holz ziehen lassen. Nick von Voss hingegen nahm seinem Gegenspieler 15 Holz ab. Im dritten Block startete Malte Hoffmann stark. Es folgte aber ein drastischer Einbruch auf der dritten Bahn. Vor der letzten Runde hatten die Gastgeber leicht die Nase vorn. Malte Hoffmann (767) und Klaus Erfmeier (758) konnten das Blatt nicht mehr wenden. Der dritte Punkt für die Einzelwertung ging aber nach Lünen. Die Preußen hatten ihr Ziel erreicht. Zufrieden waren sie dennoch nicht, denn die komplette Ausbeute wäre möglich gewesen.

Zum Saisonstart hatten die Kreisliga-Kegler der Preußen gegen den KSC Buer II auf einen glatten 3:0-Sieg gehofft. Es langte aber nur zum 2:1-Erfolg. Gleich im ersten Block gab es Probleme. Thomas Schmidt (678) kam mit dem gleichen Ergebnis wie sein Gegenspieler ins Ziel. Auch Lena Gembitzki (573), die für den verletzten Reinhard Neugebauer eingesprungen war, fehlten drei Holz, um an ihrem Gegenüber vorbei zu kommen. Die verpassten Punkte für die Einzelwertung wogen schwer. Der 3:0-Sieg war nicht mehr aus eigener Kraft zu erreichen. Da nur ein Buerer unter dem Ergebnis von Thomas Schmidt blieb, war der dritte Punkt dahin. Da halfen auch die guten Ergebnisse von Manfred Eckhoff (717) und Ralf Thies (753) im zweiten Lüner Block nicht mehr.

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