Pyro-Eklat: BV Brambauer muss hohe Strafe an den Kreis zahlen

mlzFußball

Eine saftige Geldstrafe haben Fans des BV Brambauer ihrem Verein durch das Zünden von Pyrotechnik eingeheimst. Dabei sind die Täter nicht einmal Vereinsmitglieder.

Lünen, Brambauer

, 22.03.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Sitzung hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass sowas nicht erlaubt ist“, sagt Rainer Manns, Präsident beim BV Brambauer. Die in der Fußball-Kreisliga B3 spielende Reserve des BVB traf am 16. Februar auf den BV Lünen.

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Pünktlich zum Anpfiff folgte einem lauten Knall die aus Stadien bekannte farbenfrohe Pyro-Show. Das Feuerwerk fand gleichermaßen Fans sowie auch harte Kritiker: „Da haben uns die Fans ganz schön überrascht. Aber als sich dann sechs, sieben Fans auf der Spielfeldseite trafen und plötzlich anfingen zu böllern, war das schon ziemlich geil“, sagte Oliver Basdorf, Spieler der BVB-Reserve, damals gegenüber unserer Redaktion.

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Von solch einer Begeisterung war der zuständige Staffelleiter Volker Schneeloch nicht erfüllt: „Wir wollen sicherlich keine Pastorensöhne sein, aber Pyrotechnik ist sehr gefährlich und darf nicht geduldet werden.“

200 Euro schon beglichen

Beim Präsidenten habe sich unlängst einer der „Fans“ gemeldet, sich für den Vorfall entschuldigt und darüber informiert, dass auch der Restbetrag in Höhe von 200 Euro „in den kommenden Tagen“ beglichen werden soll.

Insgesamt 400 Euro betrug die Strafhöhe; die Hälfte war seitens der Pyrotechnik-Verantwortlichen bereits in Richtung BVB geflossen. Der Verein werde in dem Falle, dass die Strafe vollständig gezahlt wird, laut Manns keine rechtlichen Schritte unternehmen.

„Aber das waren keine Vereinsmitglieder - die tragen noch die alten Emblems von vor der Fusion 2007“, sagt Manns. Vom Platz verbannt werden die Täter auch nicht. Für den bislang ersten Vorfall solcher Art wünscht sich Manns dennoch keine Wiederholung. „Denn das würde bedeuten, dass wir sogar vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden.“ Die Partie beim BV Lünen gewannen die Brambaueraner am Ende deutlich mit 5:0.

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